Gemeinsame Erklärung nach fünftem Treffen des Aufsichtsgremiums zum Friedensabkommen zwischen der DR Kongo und Ruanda
Doha, den 24. April /QNA/ Nach der fünften Sitzung des Gemeinsamen Überwachungsausschusses in Washington gaben die Regierungen des Staates Katar, der Vereinigten Staaten von Amerika, der Demokratischen Republik Kongo, der Republik Ruanda sowie der Republik Togo – in ihrer Eigenschaft als Vermittler der Afrikanischen Union – gemeinsam mit der Kommission der Afrikanischen Union die folgende Erklärung ab.
Demnach kamen am 23. April 2026 Vertreter der beteiligten Staaten zusammen, um den Stand der Umsetzung des am 27. Juni 2025 in Washington unterzeichneten Friedensabkommens zu bewerten. Die Sitzung bildete die fünfte Zusammenkunft des gemeinsamen Gremiums zur Begleitung des Friedensprozesses.
Der Ausschuss überprüfte die Fortschritte seit den letzten Beratungen am 17. und 18. März 2026 in Washington. Beide Seiten legten dabei aktuelle Berichte über ihre Maßnahmen zur Deeskalation sowie über konkrete Fortschritte bei der Umsetzung der Vereinbarungen vor.
Katar legte ein Update zu den laufenden Verhandlungen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und der Allianz „Congo River Alliance/M23“ vor. Der Ausschuss bekräftigte seine starke Unterstützung für diese Bemühungen und dankte der Schweiz für die Ausrichtung der jüngsten Gesprächsrunde. Zugleich unterstrich er die zentrale Rolle des Doha-Prozesses bei der Förderung der umfassenden Umsetzung des Friedensabkommens.
Die Konfliktparteien bekräftigten ihr gemeinsames Engagement, die Dynamik des Friedensprozesses aufrechtzuerhalten und auf den bisherigen Fortschritten aufzubauen. Darüber hinaus würdigten die Regierungen der Demokratischen Republik Kongo und Ruandas die kontinuierliche Unterstützung durch Katar, die Vereinigten Staaten, die Afrikanische Union und Togo bei der Förderung von Frieden und Stabilität im Osten der Demokratischen Republik Kongo sowie in der gesamten Region der Großen Seen.
Englisch
Français
Deutsch
Español