Breite Verurteilung des Angriffs auf die „Ost-West-Pipeline“ in Saudi-Arabien
Hauptstädte, den 12. September /QNA/ Arabische und islamische Staaten haben den Angriff auf die Rohölpipeline „Ost-West“ in den saudi-arabischen Regionen Riad und Medina scharf verurteilt.
Der Angriff, der mit von irakischem Territorium aus gestarteten Drohnen verübt wurde, führte zu Opfern und Sachschäden.
Die Arabische Liga verurteilte den Angriff auf das Schärfste. In einer heute veröffentlichten Erklärung bezeichnete Generalsekretär Nabil Fahmy den Angriff als eklatante Verletzung der Souveränität Saudi-Arabiens, als ernste Bedrohung für dessen Sicherheit und Stabilität sowie als klaren Verstoß gegen die Regeln des Völkerrechts und die UN-Charta.
Fahmy betonte, dass Angriffe auf Infrastruktur, Ölanlagen und Energie- Transportleitungen eine direkte Bedrohung für die Energiesicherheit sowie die Stabilität der regionalen und globalen Wirtschaft darstellten. Er bekräftigte die kategorische Ablehnung der Arabischen Liga, das Territorium eines arabischen Staates als Ausgangspunkt für Angriffe auf einen anderen arabischen Staat oder zur Untergrabung dessen Sicherheit und Stabilität zu nutzen.
Zudem bekundete er die uneingeschränkte Solidarität der Arabischen Liga mit Saudi-Arabien und versicherte dem Königreich die Unterstützung bei allen legitimen und notwendigen Maßnahmen zur Wahrung seiner Souveränität, zum Schutz seiner Sicherheit und nationalen Vermögenswerte sowie zur Gewährleistung der Sicherheit seiner Bürger und Einwohner.
In diesem Zusammenhang würdigte Fahmy die Entscheidung Saudi-Arabiens, vorerst von Vergeltungsmaßnahmen abzusehen. Dieser Schritt gebe der irakischen Regierung die Gelegenheit, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um eine Wiederholung solcher Angriffe – die von irakischem Boden aus gegen arabische Nachbarn gerichtet sind – zu verhindern; dadurch würden die Prinzipien gut nachbarschaftlicher Beziehungen gestärkt sowie die regionale Sicherheit und Stabilität gewahrt.
Auch das libanesische Außenministerium verurteilte den Angriff aufs Schärfste. Es bekundete seine uneingeschränkte Solidarität mit dem Königreich Saudi-Arabien – dessen Führung und Bevölkerung – und bekräftigte sein Eintreten für die Sicherheit, Stabilität und territoriale Integrität des Königreichs, während es den Verletzten eine baldige Genesung wünschte.
Das Ministerium betonte, dass Angriffe auf lebenswichtige Einrichtungen und zivile Infrastruktur einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Prinzipien und Ziele der UN-Charta sowie gegen die Bestimmungen des Völkerrechts und des humanitären Völkerrechts darstellten – insbesondere gegen die Regeln, die den Schutz von Zivilisten und zivilen Einrichtungen vor Feindseligkeiten vorschreiben.
Das libanesische Außenministerium begrüßte die Ankündigung des Irak, eine dringende Untersuchung des Angriffs einzuleiten und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Es wurde betont, dass das Vorgehen gegen militärische Aktivitäten nichtstaatlicher Akteure – insbesondere im Irak, im Libanon und im Jemen – eine gemeinsame und fortlaufende Aufgabe darstelle; Ziel sei es, diese Staaten zu befähigen, ihre Souveränität über ihr gesamtes Staatsgebiet ausschließlich mit eigenen Mitteln zu behaupten.
In diesem Zusammenhang verurteilte Syrien den Angriff auf die Ölpipeline auf das Schärfste und bezeichnete ihn als Verletzung der Souveränität Saudi-Arabiens sowie als eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht und die UN-Charta.
In einer heute veröffentlichten Erklärung bekräftigte das syrische Außenministerium die uneingeschränkte Solidarität Syriens mit dem Königreich Saudi-Arabien sowie seine volle Unterstützung für die Maßnahmen und Schritte, die das Königreich zum Schutz seiner Sicherheit und Stabilität ergreift.
Auch Pakistan verurteilte die Drohnenangriffe auf die Ölpipeline scharf. In einer heute herausgegebenen Erklärung des pakistanischen Außenministeriums hieß es, Angriffe auf zivile Infrastruktur stellten einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht sowie gegen die Souveränität und territoriale Integrität des Königreichs dar und seien eine ernste Bedrohung für Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Region.
Pakistan bekräftigte erneut seine unerschütterliche Unterstützung für die Souveränität, territoriale Integrität, Sicherheit und den Wohlstand des Königreichs Saudi-Arabien und bekundete seine volle Solidarität mit der saudischen Führung, der Regierung und der Bevölkerung. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass Islamabad ernsthafte Anstrengungen unternommen habe – und weiterhin unternehmen werde –, um dauerhaften Frieden und Stabilität in der Region zu erreichen.
Das palästinensische Außenministerium verurteilte den Drohnenangriff auf die „Ost-West“-Pipeline in den Regionen Riad und Medina sowie die dadurch verursachten Opfer und Sachschäden auf das Schärfste.
Das Ministerium bekräftigte die uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung des Staates Palästina für das Königreich Saudi-Arabien – dessen Führung, Regierung und Bevölkerung – angesichts jeglicher Aggression, die sich gegen dessen Sicherheit, Stabilität, Souveränität und lebenswichtige Einrichtungen richtet.
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