Die Vereinten Nationen betonen die Notwendigkeit, Zivilisten in den palästinensischen Gebieten zu schützen
New York, den 01. September /QNA/ Die Vereinten Nationen äußerten sich zutiefst besorgt über die anhaltend hohen zivilen Opferzahlen infolge israelischer Luftangriffe und anderer Militäroperationen im Gazastreifen am Wochenende. Sie betonten die Notwendigkeit, Zivilisten und zivile Infrastruktur in den palästinensischen Gebieten zu schützen.
UN-Sprecher Stéphane Dujarric erklärte während der täglichen Pressekonferenz, dass unter den Opfern auch ein Kind gewesen sei und dass Einrichtungen des Al-Aqsa-Krankenhauskomplexes in Deir al-Balah bei einem der Luftangriffe beschädigt worden seien.
Er unterstrich die Notwendigkeit, Zivilisten und zivile Infrastruktur, einschließlich Krankenhäuser, zu schützen und davon abzusehen, diese gezielt anzugreifen oder für militärische Zwecke zu nutzen.
Im humanitären Bereich erklärte Dujarric, dass die Vereinten Nationen und ihre Partner ihre Vorbereitungen auf die Regenzeit im Gazastreifen fortsetzen. Er warnte jedoch, dass Finanzierungslücken, Einschränkungen bei der Einfuhr von Hilfsgütern sowie ein Mangel an Treibstoff, Ersatzteilen und schwerem Gerät die Bemühungen zur Minderung der Hochwasserrisiken behinderten. Im Westjordanland berichteten UN-Teams von anhaltender Gewalt durch Siedler, darunter Überfälle, Vandalismus, Brandstiftung und Diebstahl. Sie stellten fest, dass bei Angriffen, die drei Tage andauerten, etwa zwölf Palästinenser in der Region Ramallah verletzt wurden. Diese Angriffe behinderten zudem mitunter den Verkehr von Personen und Fahrzeugen, darunter auch Krankenwagen.
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