Gemeinsame Erklärung zum sechsten Treffen des Gemeinsamen Mechanismus zur Sicherheitskoordinierung für das Friedensabkommen zwischen der DR Kongo und der Republik Ruanda abgegeben
Doha, den 14. August /QNA/ Im Anschluss an das sechste in Genf stattgefundene Treffen des Gemeinsamen Mechanismus zur Sicherheitskoordinierung für das Friedensabkommen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und der Republik Ruanda gaben die Regierungen des Staates Katar, der Vereinigten Staaten von Amerika, der Demokratischen Republik Kongo, der Republik Ruanda, der Republik Togo (als Vermittler der Afrikanischen Union) und der Kommission der Afrikanischen Union die folgende Erklärung ab:
Am 12. und 13. August 2026 trafen sich Vertreter der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Ruandas (die Vertragsparteien) gemeinsam mit Katar, den Vereinigten Staaten, Togo (als Vermittler der Afrikanischen Union) und der Kommission der Afrikanischen Union zum sechsten Treffen des Gemeinsamen Sicherheitskoordinierungsmechanismus (JSCM) in der US-Mission in Genf, der Schweiz.
Die Demokratische Republik Kongo und Ruanda vereinbarten, zwei Initiativen voranzutreiben, die die Überwachung und Verifizierung der Umsetzung der Washingtoner Abkommen vor Ort stärken sollen. Die Parteien baten die Vereinigten Staaten, diese beiden Initiativen zu prüfen und auf der nächsten Sitzung des Mechanismus Rückmeldung dazu zu geben. Die Parteien vereinbarten, im Oktober 2026 eine trilaterale Planungskonferenz abzuhalten, die zu einer überarbeiteten Einsatzordnung führen soll, welche ihre koordinierten Bemühungen leiten wird.
Die Kommission der Afrikanischen Union präsentierte die Ergebnisse des hochrangigen Treffens der AU, das am 24. und 25. Juli 2026 in Gaborone, Botswana, stattfand.
Die Demokratische Republik Kongo stellte ihren Plan zur Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration (DDR) der Demokratischen Kräfte zur Befreiung Ruandas (FDLR) vor und beantwortete Fragen der Mitglieder des Mechanismus.
Im Anschluss an die Präsentation der DRK führte der JSCM eine virtuelle Sitzung mit der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in der DRK (MONUSCO) durch, um deren operative Erfahrungen im Bereich DDR (Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration) in der Region zu nutzen.
Die Regierungen der Demokratischen Republik Kongo und Ruandas brachten Katar, den Vereinigten Staaten, Togo und der AU-Kommission ihren tiefen Dank für ihre Unterstützung während des gesamten Friedensprozesses zum Ausdruck und vereinbarten, sich beim nächsten Treffen des Mechanismus für Sicherheit-Koordinierung (JSCM) am 16. und 17. September in Genf wieder zu treffen.
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