UNICEF: 23 Kinder im westkardofanischen Sudan innerhalb von zwei Monaten getötet und 25 weitere verletzt
New York, den 29. Juli /QNA/ Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat bestätigt, dass in Nord-Kordofan im westlichen Sudan seit der Eskalation des Konflikts um die Stadt Al-Obeid in den vergangenen zwei Monaten mindestens 23 Kinder ums Leben gekommen und 25 weitere verletzt wurden.
In einer Erklärung gab die Organisation an, Berichten zufolge seien vor Kurzem mindestens vier Kinder in der Gegend von Berber südlich von El-Obeid getötet worden, womit sich die Gesamtzahl der im laufenden Monat getöteten oder verletzten Kinder auf mindestens acht erhöht habe.
Weiter hieß es: „Vier weitere Kinder haben ihr Leben wegen des Konflikts gekostet, welcher Minderjährige und deren Familien weiterhin extremen Gefahren aussetzt. Hinter jeder Ziffer verbirgt sich ein Mensch, dessen Existenz jäh beendet wurde, sowie Angehörige, deren Zukunft für immer gezeichnet ist. Sie bleiben die Leidtragenden dieser Auseinandersetzung, weshalb ihre physische Unversehrtheit, ihre Grundrechte und die essenziellen Versorgungsstrukturen unbedingt gewahrt werden müssen.“
Dem Bericht zufolge wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres mindestens 330 Minderjährige getötet oder verletzt. Die Organisation betonte, dass die fortwährenden Kampfhandlungen, die ständigen Fluchtbewegungen und die Zerstörung der zivilen Infrastruktur das Dasein, die Sicherheit und die Perspektiven des Nachwuchses massiv gefährden.
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