Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit verurteilt Kolumbiens Entscheidung, eine Botschaft im besetzten Jerusalem zu eröffnen
Dschidda, den 16. Juli /QNA/ Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat das in den Medien berichtete Abkommen, wonach Kolumbien beabsichtigt, eine Botschaft in der besetzten Stadt Jerusalem zu eröffnen, scharf kritisiert.
Das Generalsekretariat der Organisation erklärte in einer Stellungnahme, dass dieser Schritt einen bedauerlichen Rückschritt gegenüber den historischen Positionen Kolumbiens darstelle, die die legitimen Rechte des palästinensischen Volkes unterstützt hätten. Diese Entscheidung werde den Beziehungen und gemeinsamen Interessen zwischen Kolumbien und den Mitgliedstaaten der Organisation gemäß den von ihr erlassenen Resolutionen schaden.
OIC bekräftigte ihre Zurückweisung dieses rechtswidrigen Schrittes, da er einen eklatanten Verstoß gegen Resolutionen der Vereinten Nationen darstelle, insbesondere gegen die Resolutionen Nr. 476 und 478 des UN-Sicherheitsrats, in denen betont wird, dass alle Maßnahmen Israels, die auf eine Änderung des Status oder der rechtlichen und demografischen Lage der Stadt Jerusalem ausgerichtet sind, als null und nichtig gelten, und in denen die Staaten aufgefordert werden, ihre diplomatischen Vertretungen aus der Heiligen Stadt abzuziehen.
Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit forderte die kolumbianische Regierung auf, diesen rechtswidrigen Beschluss zurückzunehmen, die internationalen Bemühungen um Frieden auf der Grundlage einer Zwei-Staaten-Lösung zu unterstützen und ihren Verpflichtungen gemäß der Charta der Vereinten Nationen und den einschlägigen Resolutionen nachzukommen.
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