Vorsitzender des UNESCO-Exekutivrats: Das Ableben SH des Vateremirs, ist ein Verlust sowohl für die internationale Gemeinschaft als auch für die Förderung von Entwicklung und Bildung weltweit
Paris, den 16. Juli /QNA/ Seine Exzellenz Dr. Nasser bin Hamad Al Hinzab, Vorsitzender des Exekutivrats der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) und Ständiger Vertreter des Staates Katar bei der UNESCO, erklärte, dass der Tod Seiner Hoheit des Vateremirs Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani – möge Allah ihm gnädig sein – angesichts seiner langjährigen Beiträge zur Förderung der Entwicklung und zur Ausweitung der Bildungschancen weltweit einen Verlust für die internationale Gemeinschaft darstelle.
Dies erklärte Al Hinzab zu Beginn seiner Ansprache anlässlich der Eröffnung des hochrangigen Ministerdialogs mit dem Titel „Der globale Pakt für Wissenschaft – nachhaltige Entwicklung: Verpflichtungen für 2030 und darüber hinaus“, der bei der UNESCO in Paris, Frankreich, in Anwesenheit Seiner Exzellenz des Generaldirektors der UNESCO, Dr. Khaled El-Enany, sowie einer Reihe von Ministern und hochrangigen Beamten stattfand.
Der Vorsitzende des UNESCO-Exekutivrats rief die Teilnehmer dazu auf, eine Schweigeminute zum Gedenken an Seine Hoheit den Vateremir Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani, möge Allah ihm gnädig sein, einzulegen, in Anerkennung seines humanitären Vermächtnisses und seiner Beiträge in den Bereichen Bildung und Entwicklung.
Seiner Meinung nach:" Seine Hoheit, der Vateremir, war der Überzeugung, dass Bildung der Grundpfeiler der Menschenwürde, der nachhaltigen Entwicklung und des dauerhaften Friedens ist. Seine Hoheit, möge Allah ihm gnädig sein, betrachte Bildung, Wissenschaft, Kultur und internationale Zusammenarbeit als wichtige Instrumente zur Stärkung des Einzelnen, zur Erweiterung von Chancen und zum Aufbau integrativer Gesellschaften, die in der Lage sind, Herausforderungen zu bewältigen“.
Seine Exzellenz Dr. Nasser Al Hinzab fügte hinzu, dass die Unterstützung Seiner Hoheit für Initiativen, die darauf abzielen, den Zugang zu hochwertiger Bildung zu erweitern, den wissenschaftlichen Fortschritt zu fördern und in Humankapital zu investieren, dazu beigetragen habe, ein globales Vermächtnis zu schaffen, das die internationale Gemeinschaft weiterhin inspiriert sowie die Bemühungen zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung stärkt.
Seine Exzellenz würdigte zudem die visionäre Führungsstärke Seiner Hoheit, des Vateremis, dessen unerschütterlichen Glauben an die Werte des intellektuellen Pluralismus sowie die zentrale Rolle unabhängiger Medien, die sich aus seiner Überzeugung ergibt, dass offener Dialog und der freie Austausch von Ideen grundlegend für den Fortschritt sowie die Festigung des Friedens sind.
Der Vorsitzende des Exekutivrats der UNESCO bekräftigte, dass das Vermächtnis Seiner Hoheit, des Vateremirs, eng mit dem Auftrag der Organisation im Einklang steht, durch Bildung, Wissenschaft, Kultur und internationale Zusammenarbeit Frieden im Bewusstsein zu schaffen, und merkte an, dass die Beiträge Seiner Hoheit in diesen Bereichen der internationalen Gemeinschaft in Erinnerung bleiben werden.
Die Konferenz, an der zahlreiche Minister aus aller Welt teilnahmen, diente dazu, die Fortschritte bei der Umsetzung der Ziele der Internationalen Dekade für nachhaltige Entwicklung zu bewerten, innovative wissenschaftliche Lösungen zu prüfen, die zur Bewältigung globaler Herausforderungen beitragen. Außerdem sollten die internationalen Partnerschaften gestärkt werden, die erforderlich sind, um die Rolle der Wissenschaft bei der Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung auszubauen.
Unter dem Motto „Wissenschaft in Aktion: Den Weg in eine nachhaltige und gerechte Zukunft für alle ebnen“ hob die Konferenz die Bedeutung interdisziplinärer Forschung, der Prinzipien der offenen Wissenschaft sowie der Förderung der Integration von Wissenschaft, Politikgestaltung und Gesellschaft hervor, um zum Aufbau einer inklusiven und gerechten Zukunft beizutragen bzw. die Bemühungen zur Gestaltung der globalen Entwicklungsagenda für die Zeit nach 2030 zu unterstützen.
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