Pakistans Ministerpräsident: Katar spielte konstruktive Rolle bei US-Iran-Einigung
Islamabad, den 18. Juni /QNA/ An Katars Mitwirkung an der Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran hat Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif besonderen Anteil hervorgehoben. Doha habe sich konstruktiv in den Vermittlungsprozess eingebracht, der nach seinen Worten in eine umgehend wirksam werdende Absichtserklärung mündete.
Sharif zufolge haben die Staatschefs der Vereinigten Staaten und Irans die von Pakistan vermittelte Absichtserklärung unterzeichnet. In Kraft gesetzt werden soll sie durch abgestimmte erste Maßnahmen: Iran öffne die Straße von Hormus wieder, die Vereinigten Staaten beendeten im Gegenzug ihre Seeblockade.
Auch dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump schrieb Sharif eine maßgebliche Rolle zu. Nach Einschätzung des pakistanischen Regierungschefs habe Trump abermals dazu beigetragen, einen Konflikt zu entschärfen, dessen Folgen weit über die Region hinaus hätten reichen können. Anerkennung äußerte Sharif zudem für das amerikanische Verhandlungsteam, darunter Vizepräsident JD Vance, Sondergesandter Steve Witkoff und Jared Kushner.
Anerkennend äußerte sich Sharif auch über die Rollen Saudi-Arabiens, der Türkei und Ägyptens, die den diplomatischen Prozess zur Beilegung des Konflikts unterstützt hätten.
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