WHO warnt vor zunehmenden Angriffen auf Krankenhäuser sowie auf Medizin-Kräfte im Zuge des Konflikts im Nahen Osten
Genf, den 30. April /QNA/ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab bekannt, dass Angriffe auf medizinische Einrichtungen und Gesundheitspersonal weltweit zunehmen, insbesondere seit Beginn des jüngsten Konflikts im Nahen Osten.
Der weltweite Durchschnitt der Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und -personal lag vor den Luftangriffen der USA und Israels gegen den Iran Ende Februar bei etwa 3,7 pro Tag. Laut WHO ist diese Zahl inzwischen auf 4,3 gestiegen.
Seit Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten wurden 50 private Krankenhäuser und Gesundheitszentren geschlossen und es wurden Schäden an 16 Krankenhäusern gemeldet.
„Das Gesundheitswesen wird angegriffen, gerade dann, wenn es am dringendsten benötigt wird.“ „Diese Angriffe haben gravierende Auswirkungen auf die Einsatzfähigkeit“, sagte Altaf Musani, Direktor für medizinische Notfallmaßnahmen der WHO, vor Journalisten.
Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen haben die medizinische Versorgung im Gazastreifen massiv beeinträchtigt. Dort arbeitet derzeit nur ein einziges Krankenhaus mit voller Kapazität, so die WHO.
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hat diese Angriffe stets verurteilt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen. Er hob zudem die Situation im Libanon hervor, wo 149 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen dokumentiert wurden.
Englisch
Français
Deutsch
Español