Katar verurteilt die iranischen Angriffe und Drohungen gegen Handelsschiffe, Seeleute und die maritime Infrastruktur in der Region
London, den 19. März /QNA/ In einer Sondersitzung des Rates der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) in London hat der Staat Katar die iranischen Angriffe und Drohungen gegen Handelsschiffe sowie maritime Infrastruktur in der Region, insbesondere im Persischen Golf und im strategisch wichtigen Straß von Hormus, scharf verurteilt. Katar bezeichnete diese Handlungen als klaren Verstoß gegen das Völkerrecht und die Prinzipien der freien Schifffahrt.
Der katarische Botschafter im Vereinigten Königreich und ständige Vertreter bei der IMO, Scheich Abdullah bin Mohammed bin Saud Al Thani, betonte, dass die Angriffe eine Verletzung der staatlichen Souveränität und einen Bruch der UN-Charta darstellen. Zudem gefährdeten sie unmittelbar das Leben unschuldiger Seeleute und die Stabilität einer der wichtigsten maritimen Handelsrouten weltweit, mit potenziell gravierenden Folgen für den Welthandel und die Energiesicherheit.
Katar begrüßte ausdrücklich die Resolution 2817 des UN-Sicherheitsrates, die diese Angriffe verurteilt, und forderte die uneingeschränkte Achtung des Völkerrechts sowie den Schutz der freien Schifffahrt. Gleichzeitig bekräftigte Doha seine Unterstützung für die Bemühungen der IMO und ihrer Mitgliedstaaten, die Sicherheit und den Schutz der internationalen Schifffahrt zu stärken und die Rechte der Seeleute zu wahren.
Mit dieser klaren Haltung positioniert sich Katar an der Seite jener Staaten, die für die Sicherung globaler Seewege eintreten und jede Handlung zurückweisen, die die Freiheit der Schifffahrt im Straß von Hormus gefährden könnte.
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