Gemeinsame Erklärung der beratenden Ministertagung der Außenminister einer Gruppe arabischer und islamischer Länder zur iranischen Aggression
Riad, den 19. März /QNA/ Die Außenminister von 13 arabischen und islamischen Staaten hielten am 18. März 2026 in Riad ein Konsultationstreffen ab, bei dem sie die jüngsten iranischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen scharf verurteilten. Diese Attacken richteten sich gegen Wohngebiete und zivile Infrastruktur, darunter Öl- und Wasserentsalzungsanlagen, Flughäfen und diplomatische Einrichtungen. Die Minister betonten, dass solche Angriffe unter keinen Umständen gerechtfertigt werden können, und verwiesen auf das Recht der Staaten zur Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der UN-Charta.
Sie forderten Iran auf, seine Aggressionen sofort zu beenden, das Völkerrecht und die Prinzipien der guten Nachbarschaft zu respektieren sowie die Resolution 2817/2026 des UN-Sicherheitsrates umzusetzen. Zudem verlangten sie ein Ende der Unterstützung bewaffneter Milizen und der Bedrohung der internationalen Schifffahrt im Straß von Hormus und im Bab al-Mandab.
Die Minister bekräftigten ihre Unterstützung für die Stabilität und Souveränität des Libanon und verurteilten gleichzeitig die israelische Aggression gegen das Land. Abschließend erklärten sie ihre Entschlossenheit, die Konsultationen und Koordination fortzusetzen, um die Sicherheit, Stabilität und Souveränität ihrer Staaten zu schützen.
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