Ministerpräsident und Außenminister im Telefonat mit der Hohen Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik
Doha, den 10. März /QNA/ Seine Exzellenz Scheich Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani, Ministerpräsident und Außenminister, hat heute ein Telefongespräch mit Ihrer Exzellenz Kaja Kallas, Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, geführt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die jüngsten Entwicklungen der militärischen Eskalation in der Region und deren Auswirkungen auf die regionale und internationale Sicherheit. Beide Seiten betonten die Bedeutung friedlicher Mittel zur Lösung bestehender Differenzen.
Der Ministerpräsident und Außenminister erneuerte dabei die Verurteilung der iranischen Angriffe auf katarisches Staatsgebiet und betonte, dass diese unter keinem Vorwand akzeptiert werden könnten. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass Katar stets bemüht gewesen sei, sich von regionalen Konflikten fernzuhalten und den Dialog zwischen der iranischen Seite und der internationalen Gemeinschaft zu erleichtern.
Seine Exzellenz warnte zudem vor den Folgen einer unverantwortlichen Zielnahme auf kritische Infrastruktur, insbesondere im Bereich der Wasser- und Lebensmittelversorgung sowie der Energieanlagen. Solche Handlungen stellten gefährliche Präzedenzfälle dar und setzten die Bevölkerung der Region vielfältigen Risiken aus.
Zugleich betonte er die Notwendigkeit eines sofortigen Stopps jeglicher Eskalationshandlungen, einer Rückkehr an den Verhandlungstisch sowie der Vorrangstellung von Vernunft und Besonnenheit, um die Krise einzudämmen und die Sicherheit der Region zu wahren.
Scheich Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani brachte erneut die Anerkennung Katars für die Erklärung der Europäischen Union zum Ausdruck, die zu einer Deeskalation aufruft und das Bekenntnis der Union und ihrer Mitgliedstaaten zur Wahrung der regionalen Sicherheit und Stabilität unterstreicht.
Kaja Kallas rief ihrerseits zu einer Deeskalation sowie zur Rückkehr zu Verhandlungen und diplomatischen Lösungen auf, um eine weitere Zuspitzung der Lage zu verhindern.
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