Ministerpräsident und Außenminister erhält Anruf vom italienischen Vize-Ministerpräsidenten und Außenminister
Doha, den 10. März /QNA/ Seine Exzellenz Scheich Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani, Ministerpräsident und Außenminister, hat heute ein Telefongespräch mit Seiner Exzellenz Antonio Tajani, Vize-Ministerpräsident sowie Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit der Italienischen Republik, geführt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Entwicklungen der militärischen Eskalation in der Region und deren schwerwiegende Auswirkungen auf die Sicherheit und Stabilität auf regionaler wie internationaler Ebene sowie Möglichkeiten zur Beilegung sämtlicher Differenzen auf friedlichem Wege.
Der Ministerpräsident und Außenminister bekräftigte zudem erneut die Verurteilung der iranischen Angriffe auf katarisches Staatsgebiet und betonte, dass diese unter keinerlei Vorwand oder Rechtfertigung akzeptiert werden könnten. In diesem Kontext wies er darauf hin, dass Katar stets bestrebt gewesen sei, sich von regionalen Konflikten fernzuhalten und den Dialog zwischen der iranischen Seite und der internationalen Gemeinschaft zu erleichtern.
Seine Exzellenz warnte außerdem vor den schwerwiegenden Folgen einer unverantwortlichen Zielnahme auf kritische Infrastruktur, insbesondere auf Einrichtungen der Wasser-, Lebensmittel- und Energieversorgung. Solche Angriffe könnten gefährliche Präzedenzfälle schaffen und die Bevölkerungen der Region erheblichen Risiken aussetzen. Zugleich betonte er die dringende Notwendigkeit, alle eskalierenden Maßnahmen unverzüglich zu stoppen, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und auf Vernunft und Besonnenheit zu setzen, um die Krise einzudämmen und die Sicherheit der Region zu bewahren.
Seinerseits rief der Vize-Ministerpräsident sowie Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit der Italienischen Republik zu einer Deeskalation auf und betonte die Notwendigkeit, der Stimme der Vernunft Gehör zu verschaffen sowie zu Verhandlungen und diplomatischen Mitteln zurückzukehren, um weitere Instabilität zu verhindern.
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