Katar: Kampf gegen Terrorismus und gewalttätigen Extremismus zentrale Aufgabe der Weltgemeinschaft
Genf, den 10. März /QNA/ Katar hat die Bekämpfung von Terrorismus und gewalttätigem Extremismus als gemeinsame Aufgabe der internationalen Gemeinschaft bezeichnet. Maßnahmen gegen Terrorismus dürften jedoch nicht dazu führen, grundlegende Rechte und Freiheiten einzuschränken.
Diese Erklärung gab Reem Nasser Al Muraikhi, Dritte politische Referentin im Büro des Staatsministers für auswärtige Angelegenheiten, im Rahmen eines interaktiven Dialogs mit dem Sonderberichterstatter zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte bei der Terrorismusbekämpfung ab. Die Veranstaltung fand während der 61. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf statt.
Sie unterstrich, dass eine wirksame Terrorismusbekämpfung einen umfassenden Ansatz erfordere, der auch strukturelle Ursachen wie Konflikte, soziale Benachteiligung, Marginalisierung und Hassrede berücksichtige. Dies setze Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung, zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit sowie zur Unterstützung von Bildung und interkulturellem Dialog voraus.
Der katarische Ansatz, so Frau Al Muraikhi, beruhe auf Prävention und der Bekämpfung der Ursachen extremistischer Ideologien und stelle sicher, dass nationale Maßnahmen mit internationalen Normen im Einklang stehen. Dabei werde ein Gleichgewicht zwischen sicherheitspolitischen Maßnahmen und entwicklungsorientierten Strategien angestrebt.
Katar werde außerdem seine Bemühungen zur Terrorismusbekämpfung durch bilaterale, regionale und multilaterale Zusammenarbeit fortsetzen und internationale Initiativen unterstützen. Dazu gehöre auch die Ausrichtung des Internationalen Zentrums für verhaltensorientierte Erkenntnisse zur Terrorismusbekämpfung sowie des Büros für parlamentarische Beteiligung an der Prävention und Bekämpfung des Terrorismus, sagte sie zum Schluss.
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