Katar feiert Welttag des immateriellen Kulturerbes
Doha, den 18. Oktober /QNA/ Mit einer Reihe von Veranstaltungen hat der Staat Katar, vertreten durch das Kulturministerium, den Welttag des immateriellen Kulturerbes 2026 begangen, der jedes Jahr am 17. Oktober gefeiert wird – in Zusammenarbeit mit der Katarischen Nationalkommission für Kultur und Wissenschaft und dem UNESCO-Regionalbüro in Doha.
Die katarische „Ardha" (traditioneller Tanz in Katar) erklang in einer Live-Darbietung; eine Kunst- und Kulturerbe-Ausstellung ließ traditionelle Handwerke lebendig werden, Volksgerichte luden zum Kosten ein, und ein Dokumentarfilm zeichnete nach, mit welchen Anstrengungen der Staat sein immaterielles Erbe dokumentiert und schützt.
Scheicha Najla bint Faisal Al Thani, Direktorin der Abteilung für Erbe und Identität im Kulturministerium, betonte in ihrer Ansprache, das kulturelle Erbe genieße in Katar große Aufmerksamkeit, weil man fest davon überzeugt sei, dass es bewahrt, dokumentiert und an die jungen Generationen weitergereicht werden müsse – als Fundament, auf dem nationale Zugehörigkeit wächst und kulturelle Identität Wurzeln schlägt.
„Dieses Erbe zu bewahren, ist eine gemeinsame Verantwortung, die das Zusammenwirken von Kulturinstitutionen, Gesellschaft und den Trägern des Erbes verlangt, die sein lebendiges Gedächtnis sind“, fügte sie hinzu.
Nicht in Registern und Dokumenten allein, so hob Scheicha Najla hervor, erfülle sich der Schutz des Erbes; er verlange, es zu praktizieren, es zu lehren und in unser tägliches Leben einzuflechten – und dabei moderne Technologien für Dokumentation und Verbreitung zu nutzen, ohne seine Ursprünglichkeit zu beschädigen und unter Achtung seiner Eigenart wie der Rechte derer, die es tragen.
Salah Eddine Zaki Khaled, UNESCO-Vertreter für die Golfstaaten und den Jemen sowie Direktor ihres Büros in Doha, zollte gegenüber der Katarischen Nachrichtenagentur (QNA) den Bemühungen Katars um das immaterielle Erbe Anerkennung – nicht allein im eigenen Land, sondern auch in der arabischen Welt und zumal am Golf; besonders würdigte er die Rolle Katars bei der Aufnahme des „Bisht“ als Element dieses Erbes.
Die UNESCO, so versicherte er, schätze die Anstrengungen Dohas und dessen festes Bekenntnis zu den internationalen Übereinkommen; ihm zufolge fand dieses Engagement seine Krönung darin, dass Katar den gemeinsamen arabischen Antrag anführte, den „Arabischen Bisht“ in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufzunehmen – eine Errungenschaft, in der sich zeige, wie viel gemeinsames Handeln für das geteilte kulturelle Erbe bewirken kann.
Englisch
Français
Deutsch
Español
русский
हिंदी
اردو