469 Tote nach Sturzflut in Nepal
Kathmandu, den 28. August /QNA/ Die Zahl der Todesopfer durch die Sturzfluten und Erdrutsche in den Grenzgebieten zwischen Nepal und China ist auf 469 gestiegen. Rettungsteams suchen weiterhin in den betroffenen Regionen nach Vermissten.
Die nepalesische Polizei berichtete, dass sich die Rettungsarbeiten nach der Katastrophe, die sich am Mittwoch an der Grenze zwischen Nepal und Tibet ereignete und Hunderte von Menschenleben forderte, auf die Grenzregion zu China konzentrierten.
Zuvor waren 390 Tote in Nepal und drei in Tibet gemeldet worden. Behördenangaben zufolge werden in den beiden Regionen mehr als 1.400 Menschen vermisst.
Die nepalesischen Behörden gaben bekannt, dass Hunderte von Menschen gerettet und Dutzende Verletzte in Kathmandu medizinisch versorgt werden. Unter den Vermissten befinden sich Staatsangehörige verschiedener Länder, darunter viele Wanderer.
Auf der anderen Seite der Grenze berichteten chinesische Staatsmedien, dass die Zahl der Vermissten im Kreis Gyirong in Tibet auf 558 gestiegen sei – darunter 260 Ausländer – wohingegen die Zahl der Todesopfer unverändert bei drei liege.
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