Katar bei Bonner Gesprächen zur UN-Klimarahmenkonvention vertreten
Bonn, den 18. Juni /QNA/ Im Vorfeld der 31. Weltklimakonferenz (COP31), die im kommenden November im türkischen Antalya stattfinden soll, hat sich Katar an den Bonner Sitzungen der Nebenorgane der UN-Klimarahmenkonvention beteiligt. Die 64. Tagung gilt als wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zu den internationalen Klimaverhandlungen.
Geleitet wurde die katarische Delegation von Ingenieur Ahmad Mohammed Al Sada, dem beigeordneten Unterstaatssekretär für Klimawandel im Ministerium für Umwelt und Klimawandel. Der Delegation gehörten zudem Vertreter mehrerer staatlicher Stellen an.
Die Delegation Katars beteiligte sich in Bonn an den offiziellen Beratungen ebenso wie an technischen Konsultationen und den Sitzungen der Verhandlungsgruppen. Inhaltlich reichte die Agenda von der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens über Fragen der Anpassung an die Folgen des Klimawandels und der Transparenz im Klimaschutz bis hin zur Finanzierung für Entwicklungsländer. Auch der Transfer moderner Technologien, der Aufbau institutioneller Kapazitäten und die Qualifizierung nationaler Fachkräfte standen im Fokus der Gespräche.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Unterstützung nationaler Klimaplääne und der Stärkung internationaler Kooperation bei der Bewältigung klimabedingter Folgen. Darüber hinaus bereiteten die Delegationen mehrere Verhandlungspunkte vor, die auf der kommenden Vertragsstaatenkonferenz behandelt werden sollen.
Aus Sicht der Teilnehmer kommt es nun darauf an, Ergebnisse zu erzielen, die sowohl praktisch tragfähig als auch politisch ausgewogen sind. Sie müssten die unterschiedlichen Voraussetzungen der Staaten berücksichtigen, ohne den Anspruch aufzugeben, die Umsetzung der UN-Klimarahmenkonvention und des Pariser Klimaabkommens wirksam zu stärken.
Bekräftigt wurde außerdem die Notwendigkeit, am Grundsatz der Gerechtigkeit und der gemeinsamen, jedoch unterschiedlichen Verantwortlichkeiten festzuhalten. Dabei sei den jeweiligen nationalen Gegebenheiten und Fähigkeiten der Staaten Rechnung zu tragen. Ebenso wurde die Bereitstellung der erforderlichen Unterstützung für Entwicklungsländer betont, damit diese ihre Klimapläne umsetzen und ihre Entwicklungsziele erreichen können.
Die Bonner Klimagespräche gelten als eine zentrale Etappe im internationalen Verhandlungsprozess. Sie bieten eine Plattform, um technische Fragen zu vertiefen, Positionen einander anzunähern und den Weg für konsensfähige Ergebnisse auf der 31. Vertragsstaatenkonferenz zu bereiten.
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