Katar bei hochrangigem Treffen zu Pandemieprävention, -vorsorge und -bekämpfung vertreten
New York, den 25. September /QNA/ Katar hat an einer hochrangigen Tagung zur Prävention, Vorsorge und Bewältigung von Pandemien und gesundheitlichen Notlagen am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York teilgenommen.
Das Treffen stand unter dem Titel „Stärkung eines multilateralen und generationenübergreifenden Ansatzes zur Prävention, Vorsorge und Bewältigung von Pandemien und gesundheitlichen Notlagen auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Solidarität“.
Vertreten wurde Katar von I.E. Maryam bint Ali bin Nasser Al Misnad, Staatsministerin für internationale Zusammenarbeit.
In ihrer Rede erklärte Al Misnad, Gesundheit sei eine grundlegende Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung. Sie bilde zudem eine zentrale Grundlage für das Wohlergehen und den Wohlstand von Gesellschaften.
Katar verfolge daher konsequent die Ziele seiner Nationalen Vision 2030. Die menschliche Entwicklung bilde eine ihrer zentralen Säulen.
Zur Umsetzung dieser Ziele habe Katar eine leistungsfähige Infrastruktur in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Dienstleistungen und Innovation aufgebaut. Das Land verfüge über ein integriertes Gesundheitssystem, das präventive und kurative Leistungen nach hohen internationalen Standards anbiete.
Al Misnad bestätigte ferner Katars Verpflichtung zu einem umfassenden, gerechten und nachhaltigen Ansatz zur Verbesserung der nationalen Vorsorge gegen Epidemien und gesundheitliche Notlagen.
Katar zähle, so Frau Al Misnad weiter, zu den Staaten mit einem modernen Gesundheitssystem, das gesundheitliche Chancengleichheit als einen seiner zentralen Grundsätze betrachte.
Die Nationale Gesundheitsstrategie 2024 bis 2030 stehe unter dem Leitsatz „Gesundheit für alle“, fügte sie hinzu. Sie umfasse drei vorrangige Bereiche: die Gesundheit der Bevölkerung, die Erbringung von Gesundheitsleistungen und die Effizienz des Gesundheitssystems.
Die Covid-19-Pandemie habe die dringende Notwendigkeit belastbarer und inklusiver Gesundheitssysteme deutlich gemacht, erklärte Al Misnad.
Die Krise sei trotz ihrer erheblichen Auswirkungen ein wichtiger Test für die vorausschauenden Planungen Katars sowie für die Widerstands- und Anpassungsfähigkeit des Landes gewesen. Überdies habe sie wichtige Erkenntnisse für den Umgang mit künftigen gesundheitlichen Notlagen geliefert.
Dank der politischen Führung und umfassender Investitionen in den Gesundheitssektor habe Katar ein wirksames Modell für eine umfassende Reaktion entwickelt.
Dadurch habe das Land die Folgen der Pandemie für Einzelpersonen und die Gesellschaft begrenzen können. Katar habe außerdem eine der niedrigsten Sterblichkeitsraten infolge des Coronavirus verzeichnet.
Nach Angaben Al Misnads maß Katar dem Grundsatz der humanitären Solidarität besondere Bedeutung bei. Das Land habe internationale Maßnahmen zur Verringerung der Folgen gesundheitlicher Krisen kontinuierlich unterstützt.
Dazu gehörten die Bereitstellung humanitärer und medizinischer Hilfe sowie eine aktive Beteiligung an internationalen Reaktionsmaßnahmen.
Die Staatsministerin würdigte außerdem die Bemühungen der Weltgesundheitsorganisation und deren zentrale Rolle bei der Bewältigung gegenwärtiger und künftiger gesundheitlicher Herausforderungen.
Künftige Pandemien könnten nur durch tatsächliche internationale Solidarität erfolgreich bekämpft werden, sagte Al Misnad.
Erforderlich sei ferner ein gerechter, nachhaltiger und gleichberechtigter Zugang zu medizinischen Präventions- und Gegenmaßnahmen, darunter insbesondere Impfstoffe und Behandlungsmöglichkeiten.
Abschließend bekräftigte Al Misnad Katars Bereitschaft, die internationalen Bemühungen zur Stärkung der globalen öffentlichen Gesundheit und zur Bekämpfung gemeinsamer Gesundheitsgefahren weiterhin zu unterstützen.
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