OCA-Präsident: Aichi–Nagoya 2026 soll die Menschen in Asien inspirieren
Nagoya, den 19. September /QNA/ Mit einem Appell an Zusammenhalt, Leistungsbereitschaft und die verbindende Kraft des Sports hat der OCA-Präsident, S.E. Scheich Joaan bin Hamad Al Thani, die 20. Asienspiele „Aichi–Nagoya 2026“ eröffnet. Vor dem japanischen Kaiser Naruhito, IOC-Präsidentin Kirsty Coventry sowie zahlreichen politischen und sportlichen Würdenträgern erklärte er, die kommenden Wettkampftage würden den Menschen des Kontinents vor Augen führen, was möglich sei, wenn Asien durch den Sport zusammenfinde.
Angesichts der weltweiten Aufmerksamkeit, die auf das größte Multisportereignis des Kontinents gerichtet sei, werde die Veranstaltung nicht nur sportliche Spitzenleistungen hervorbringen, sondern auch ein Signal des Miteinanders aussenden. Die Spiele seien Ausdruck jener Dynamik und Vielfalt, die Asien heute prägen.
Im Namen des Olympischen Rates Asiens und der 45 Nationalen Olympischen Komitees dankte Scheich Joaan der japanischen Regierung, der Präfektur Aichi, der Stadt Nagoya, dem Organisationskomitee der Spiele sowie dem Japanischen Olympischen Komitee für die umfangreichen Vorbereitungen und die Ausrichtung des Großereignisses.
Besonders würdigte er Japan als Nation, die Exzellenz, Disziplin und Respekt verkörpere und zugleich eine bemerkenswerte Verbindung zwischen kulturellem Erbe und modernem Fortschritt schaffe. Wann immer der internationale Sport vor großen Herausforderungen gestanden habe, habe Japan seine Fähigkeit bewiesen, Verantwortung zu übernehmen und herausragende Veranstaltungen auszurichten.
Einen persönlichen Akzent setzte der OCA-Präsident, als er auf seine eigene Geschichte mit den Asienspielen zurückblickte. Seine Reise habe 2006 in Doha begonnen, damals als Träger der Flamme. Zwei Jahrzehnte später stehe er nun an der Spitze des Olympischen Rates Asiens. In dieser Zeit habe er unmittelbar erlebt, welchen nachhaltigen Einfluss die Asienspiele auf Athleten, Gesellschaften und die Entwicklung des Sports in Asien ausüben.
Mit den Worten „Japan hat die Bühne bereitet. Nun ist die Zeit gekommen, dass Asien die Welt erneut inspiriert“ gab er seiner Rede schließlich einen visionären Schlusspunkt.
Zuvor hatte Scheich Joaan in einer ausführlichen Medienrunde über die Zukunft des asiatischen Sports gesprochen. Im Mittelpunkt stand dabei die Überzeugung, dass Sport Brücken bauen könne, wo politische, sprachliche oder kulturelle Unterschiede bestehen.
Die Asienspiele, so seine Botschaft, seien deshalb nicht bloß ein Wettkampfprogramm. Sie verkörperten die Idee eines Kontinents, der trotz seiner Vielfalt in der Lage ist, gemeinsame Werte wie Fairness, Respekt und gegenseitiges Verständnis zu leben.
Die anschließende Diskussion mit Journalistinnen und Journalisten kreiste um die Zukunft der olympischen Bewegung in Asien, die Entwicklung der Spiele und die Verantwortung der Sportorganisationen gegenüber den Athleten. Immer wieder betonte Scheich Joaan, dass der Erfolg jeder Sportveranstaltung letztlich daran gemessen werden müsse, wie gut sie den Sportlern diene.
Mit 11.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 45 Nationalen Olympischen Komitees beginnen nun jene Wettkämpfe, die dieser Vision in den kommenden Wochen Gestalt verleihen sollen.
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