Der UN‑Sicherheitsrat verurteilt die Angriffe der Huthi‑Gruppe auf Saudi‑Arabien
New York, den 19. September /QNA/ – Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats verurteilten die Angriffe der Huthi-Gruppe auf Saudi-Arabien aufs Schärfste – darunter auch Angriffe, die Zivilisten und Energieinfrastruktur getroffen haben und zu Verletzten unter der Zivilbevölkerung, einschließlich Frauen und Kindern, führten.
Die Ratsmitglieder verwiesen in einer Pressemitteilung auf ihre Erklärung vom 07. August, in der sie bereits die Raketenangriffe der Huthis auf Saudi-Arabien sowie die Angriffe auf Handelsschiffe verurteilt hatten. Sie erneuerten ihre Verurteilung dieser Angriffe und der Bedrohungen für die Handelsschifffahrt im Roten Meer und in der Meerenge Bab El-Mandab.
Der UN-Sicherheitsrat betonte die Wichtigkeit der Einhaltung des Völkerrechts, insbesondere des UN-Seerechtsübereinkommens, sowie die Wahrung der Rechte und Freiheiten der Schifffahrt.
Die Mitglieder forderten die Huthi-Gruppe auf, ihre militärische Eskalation und Angriffe auf Zivilisten und zivile Einrichtungen sofort zu beenden. Sie unterstrichen die Bedeutung der vollständigen Umsetzung der Resolution 2216 (2015) sowie nachfolgender Beschlüsse.
Der Rat äußerte große Besorgnis über Berichte, wonach seit Anfang September mindestens 125.000 Menschen im Jemen vertrieben wurden. Zudem seien Zivilisten getötet oder verletzt und zivile Einrichtungen sowie Infrastruktur zerstört worden.
Die Mitglieder warnten davor, dass eine Fortsetzung der Eskalation die ohnehin schwierige Lage im Jemen weiter verschärfen und zu zusätzlicher Vertreibung führen werde. Die Angriffe auf Saudi-Arabien sowie die Bedrohungen für die internationale Schifffahrt im Roten Meer gefährdeten nicht nur die regionale, sondern auch die internationale Sicherheit und untergrüben die Bemühungen um Frieden im Jemen.
Der UN-Sicherheitsrat bekräftigte seine Solidarität mit Saudi-Arabien angesichts der Angriffe auf Zivilisten und zivile Einrichtungen und bestätigte das Recht des Königreichs auf Selbstverteidigung im Einklang mit dem Völkerrecht.
Die Mitglieder erneuerten ihre Unterstützung für die jemenitische Regierung und ihr starkes Engagement für die Einheit, Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität des Jemen. Sie betonten, dass ein dauerhafter Frieden im Jemen nur durch Dialog und nicht durch Zwang oder Gewalt erreicht werden könnte.
Der Rat bekräftigte seine Unterstützung für den UN-Sondergesandten Hans Grundberg bei seinen Bemühungen, eine umfassende politische Lösung unter Führung und Eigenverantwortung der Jemeniten zu erreichen – basierend auf den vereinbarten Referenzen und im Einklang mit den Resolutionen des Sicherheitsrats. Die Mitglieder forderten alle Parteien auf, sich konstruktiv mit den Bemühungen der Vereinten Nationen auseinanderzusetzen.
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