Katar fordert eine Intensivierung der internationalen Bemühungen zur vollständigen und endgültigen Abschaffung von Atomwaffen
Wien, den 15. September /QNA/ Der Staat Katar hat zu verstärkten internationalen Anstrengungen zur vollständigen Abschaffung von Atomwaffen aufgerufen und dieses Ziel angesichts zunehmender bewaffneter Konflikte, des Wettrüstens mit Atomwaffen und des wachsenden Einsatzes von Gewalt in den internationalen Beziehungen sowohl als humanitäre Verantwortung als auch als moralische Verpflichtung bezeichnet.
In seiner Rede auf der 70. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien erklärte der Generalsekretär des Außenministeriums, Dr. Ahmed bin Hassan Al Hammadi, dass multilaterale Maßnahmen erforderlich seien, um den wachsenden Bedrohungen für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit zu begegnen.
Seine Exzellenz bekräftigte Katars Unterstützung für die unabhängige und professionelle Arbeit der IAEO zur Förderung der friedlichen Nutzung der Kernenergie, zur Stärkung der nuklearen Sicherheit und zur Aufrechterhaltung eines wirksamen Sicherungssystems zur Verhinderung der Verbreitung von Kernwaffen.
Er hob die zunehmenden geopolitischen Spaltungen und bewaffneten Konflikte hervor, darunter die anhaltenden israelischen Militäraktionen gegen das palästinensische Volk, die Krise am Golf und in der Straße von Hormus sowie das sich beschleunigende nukleare Wettrüsten.
Katar forderte eine stärkere internationale Unterstützung für Mechanismen zur Rüstungskontrolle und Abrüstung, wobei der Atomwaffensperrvertrag als Eckpfeiler des globalen Systems dienen solle.
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