Cyberangriff auf Japans Digitalagentur gefährdet persönliche Daten
Tokio, den 11. September /QNA/ Die japanische Digitalagentur hat heute bekannt gegeben, dass nach einem unbefugten Zugriff auf ein Regierungsnetzwerk möglicherweise rund 246.000 Datensätze mit personenbezogenen Daten offengelegt wurden.
Nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur "Kyodo" umfassen die betroffenen Daten Namen und Adressen von Beamten der Zentralregierung. Ein Missbrauch der Informationen wurde bislang nicht bestätigt.
Die Digitalagentur erklärte, den unbefugten Zugriff am 25. Juni festgestellt zu haben. Untersuchungen ergaben, dass der Cyberangriff bereits Ende Mai über das Konto eines für Wartung und Betrieb zuständigen Mitarbeiters begonnen hatte.
Die Agentur teilte weiter mit, dass die Nutzung des betroffenen Kontos gesperrt wurde. Sie entschuldigte sich für den Vorfall und kündigte an, ihre Cybersicherheitsmaßnahmen zu verstärken.
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