Ministerium für Umwelt stellt Arbeitsweise des „Smart Observer“-Bootes zur Überwachung der Meeresumwelt vor
Doha, den 06. August /QNA/ Das Ministerium für Umwelt und Klimawandel hat die Funktionsweise des „Smart Observer“-Bootes zur Überwachung der Meeresumwelt vorgestellt. Das Boot ist mit modernsten Systemen ausgestattet, um Umweltveränderungen zu erfassen sowie Proben und Daten aus maritimen Gebieten zu sammeln. Ziel ist es, das Umweltmonitoring zu modernisieren und die Wirksamkeit der Datenerhebung zu steigern.
Die Einführung dieses Projekts gilt als qualitativer Schritt, der die Ausrichtung des Ministeriums widerspiegelt, modernste Technologien zum Schutz der Umwelt einzusetzen und eine nachhaltige Verwaltung der natürlichen Ressourcen zu fördern. Damit erfolgt der Übergang von traditionellen Methoden der Umweltüberwachung hin zu einem smarten digitalen System, das Fachleuten ermöglicht, Veränderungen der Umwelt präzise zu verfolgen und Entscheidungen auf wissenschaftlicher Grundlage zu treffen.
Das Boot nutzt Fernsteuerungstechnologien und fortschrittliche Sensorsysteme, um automatisch und regelmäßig Umweltdaten zu erfassen. Dies entspricht den globalen Entwicklungen im Einsatz unbemannter Systeme zur Überwachung mariner Ökosysteme.
Abdullah Al Khulaifi, stellvertretender Leiter der Abteilung für Umweltüberwachung und -inspektion im Ministerium, erklärte gegenüber der Katarischen Nachrichtenagentur (QNA), dass das „Smart Observer“-Boot eine wichtige Ergänzung im Bereich der Meeresumweltqualität darstellt. Es stehe im Einklang mit den Zielen der Nationalen Entwicklungsstrategie 2030, moderne Technologien einzusetzen und elektronische sowie intelligente Systeme für die Feldüberwachung weiterzuentwickeln.
Das Boot arbeitet mit hochentwickelten Technologien und kann auf drei Arten gesteuert werden: manuell, über ein großes Antennensystem oder über die „Starlink“-Technologie. Es ist in der Lage, sechs bis sieben Stunden ununterbrochen zu operieren, zahlreiche Umweltvariablen zu messen und gleichzeitig mehrere Wasserproben zu entnehmen.
Er fügte hinzu, dass das Ministerium Gespräche mit dem Hersteller geführt habe, der das Boot gemäß den technischen Spezifikationen der Umweltüberwachungsmethoden und -strategien des Ministeriums entwickelt habe. Er erklärte, die Teams des Ministeriums hätten umfangreiche Vergleiche zwischen den Messwerten des Bootes und denen herkömmlicher manueller Messungen durchgeführt, wobei die Ergebnisse eine nahezu identische Genauigkeit aufwiesen. Al Khulaifi merkte an, dass der Konstruktionsprozess des Bootes aufgrund der vom Ministerium geforderten Einhaltung spezifischer technischer Anforderungen – darunter Gewicht, Manövrierfähigkeit, Geschwindigkeitsbegrenzungen und die Kapazität zum Transport bestimmter Proben – Zeit in Anspruch genommen habe. Die Konstruktion sei auf Grundlage präziser betrieblicher Anforderungen entwickelt und gemäß den mit dem Hersteller vereinbarten Spezifikationen fertiggestellt worden.
Der international anerkannte Nachhaltigkeitsexperte und Forscher Dr. Mohammed bin Saif Al Kuwari bezeichnete den Start des Projekts „Smart Observer“ durch das Ministerium für Umwelt und Klimawandel (MECC) als einen wichtigen Schritt, der Katars Engagement für den Einsatz fortschrittlicher Technologien zum Schutz der Umwelt und für die nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen unterstreicht.
Er erklärte, das Projekt stelle den Übergang von traditionellen Methoden der Umweltüberwachung zu einem intelligenten digitalen System dar, das auf kontinuierlicher Messung und präziser Datenerfassung basiert und so evidenzbasierte Entscheidungen ermöglicht. Gegenüber der Katarischen Nachrichtenagentur (QNA) sagte Al Kuwari, das Projekt halte mit den globalen Entwicklungen im Bereich unbemannter Meeressysteme Schritt, indem es auf Fernsteuerungstechnologien und moderne Sensorsysteme setze, um Umweltdaten automatisch und regelmäßig zu erfassen. Dies trage zur Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit der Meeresüberwachung bei.
Er hob die Bedeutung des Projekts für die Optimierung der Genauigkeit und Geschwindigkeit der Umweltdatenerfassung im Vergleich zu traditionellen Überwachungsmethoden hervor, die Feldteams, Schiffe und umfangreiche Ausrüstung erfordern. Er fügte hinzu, dass das Projekt den Zeitaufwand, die Arbeitskosten und die Betriebskosten wiederholter Meeresuntersuchungen reduziert sowie gleichzeitig die Sicherheit des technischen Personals erhöht, da weniger Einsätze unter schwierigen Meeresbedingungen oder in sensiblen Gebieten nötig sind.
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