Katar nimmt an der 2. Internationalen Konferenz zur Bekämpfung der Diskriminierung des Islam und der Muslime teil
Kairo, den 03. August /QNA/ Der Staat Katar hat an der Zweiten Internationalen Konferenz zur Bekämpfung der Diskriminierung des Islam und der Muslime teilgenommen, die am Montag am Sitz der Arabischen Liga in Kairo eröffnet wurde.
Die Konferenz steht unter dem Motto „Islamophobie: Begriff und Praxis im gegenwärtigen globalen Kontext“.
Den Staat Katar vertreten Dr. Yousef Al Siddiqi, Mitglied des Vorstands des Doha International Center for Interfaith Dialogue (DICID), sowie Amna Abdulrahman Al Sulaiti von der Ständigen Vertretung Katars bei der Arabischen Liga.
Die zweitägige Veranstaltung befasst sich mit mehreren Schwerpunktthemen, insbesondere mit der Rolle religiöser Institutionen und islamischer Zentren bei der Förderung eines gemäßigten religiösen Diskurses sowie mit bewährten nationalen, regionalen und internationalen Praktiken zur Bekämpfung von Hassrede.
Die Konferenz befasst sich zudem mit der Rolle von Bildungseinrichtungen bei der Förderung einer Kultur der Toleranz und der Akzeptanz des Anderen sowie mit der Rolle zivilgesellschaftlicher Institutionen bei der Bekämpfung der Diskriminierung des Islam und der Muslime.
Außerdem wird die Veranstaltung die Frage erörtern, wie junge Menschen befähigt werden können, die Kultur des Zusammenlebens und des gegenseitigen Respekts zu fördern. Dabei kommen Akteure zusammen, die sich für den Dialog zwischen den Zivilisationen und für religiöse Toleranz einsetzen, darunter Regierungen, internationale und regionale Organisationen sowie zivilgesellschaftliche Gruppen und Jugendliche.
Die Tagesordnung umfasst die Auftaktsitzung einer ständigen multilateralen institutionellen Plattform zur Bekämpfung der Diskriminierung des Islam und der Muslime. Diese soll die Koordinierung zwischen regionalen und internationalen Institutionen stärken und die Empfehlungen der Konferenz in praktische Programme und Initiativen umsetzen, um Hassrede einzudämmen sowie den Dialog und das friedliche Zusammenleben zu fördern.
Gegenüber der (QNA) erklärte Dr. Al Siddiqi, die Konferenz sei eine der bedeutenden Zusammenkünfte, die die Möglichkeit biete, sich auszutauschen, anderen zuzuhören und die eigene Stimme unmittelbar zu Gehör zu bringen.
Er betonte, dass dies dazu beitragen werde, das gegenseitige Verständnis zu fördern und das Bild des Islam und der Muslime zu korrigieren. Zudem verwies er darauf, dass die enormen technologischen Fortschritte und die sozialen Medien die Welt zu einem globalen Dorf gemacht hätten, was es erforderlich mache, den europäischen Gesellschaften und anderen Gemeinschaften das wahre und richtige Bild des Islam zu vermitteln und das gegenseitige Verständnis nachhaltig zu stärken.
Al Siddiqi hob hervor, dass das Doha International Center for Interfaith Dialogue (DICID) durch die regelmäßige Ausrichtung einer Konferenz, die sich mit dem interreligiösen Dialog und der Bewertung der in diesem Bereich gemachten Erfahrungen befasst, eine wichtige Rolle wahrnimmt.
Er betonte Katars Engagement für islamische Studien auf der Grundlage eines wissenschaftlichen und werteorientierten Ansatzes.
Insgesamt ist diese Konferenz Teil der Umsetzung der Empfehlungen der ersten Internationalen Konferenz zur Bekämpfung der Islamophobie, die in Zusammenarbeit und Koordination zwischen dem Generalsekretariat der Arabischen Liga und der Organisation der Islamischen Welt für Bildung, Wissenschaft und Kultur (ICESCO) abgehalten wurde, um dem zunehmenden Phänomen der Islamophobie entgegenzutreten.
Die Empfehlungen zielten darauf ab, die regionalen und internationalen Anstrengungen im Kampf gegen sämtliche Formen von Hass und religiöser Diskriminierung zu bündeln. Darüber hinaus sollen sie die Kultur des Dialogs und des friedlichen Zusammenlebens fördern sowie den Respekt vor kultureller und religiöser Vielfalt stärken.
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