Katar kämpft bei UN-Konferenz gegen Wüstenbildung
Ulaanbaatar, den 24. August /QNA/ Wüstenbildung, Bodendegradation und lang anhaltende Dürren bedrohen nicht allein Ökosysteme. Sie beeinträchtigen ebenso die Ernährungssicherheit, die Wasserversorgung und die wirtschaftlichen Lebensgrundlagen zahlreicher Gemeinschaften. Mit möglichen Antworten auf diese miteinander verbundenen Herausforderungen befasst sich die COP17 in Ulaanbaatar.
Katar ist bei der Konferenz durch das Ministerium für Umwelt und Klimawandel vertreten. Die Delegation wird von Ibrahim Abdul Latif Al Muslimani geleitet, dem beigeordneten Staatssekretär für Naturschutz und Schutzgebiete.
Im Zentrum der Beratungen steht die Frage, wie bereits geschädigte Böden und Landschaften wiederhergestellt werden können. Zugleich suchen die Teilnehmer nach Wegen, um weitere Verluste nutzbarer Flächen auszugleichen und Gesellschaften besser auf zunehmende Dürrerisiken vorzubereiten.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Weideflächen. Ihre nachhaltige Bewirtschaftung ist für die Lebensgrundlagen vieler ländlicher und pastoralistischer Gemeinschaften von zentraler Bedeutung. Die COP17 fällt zudem in das Internationale Jahr der Weideflächen und Hirtenvölker 2026.
Wissenschaftliche Erkenntnisse, aktuelle Daten und moderne Technologien sollen dabei helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Schutzmaßnahmen gezielter einzusetzen. Entscheidend ist jedoch, dass diese Instrumente nicht nur entwickelt, sondern in politisch und wirtschaftlich tragfähige Programme überführt werden.
Für Katar fügt sich die Teilnahme in eine umfassendere nationale Umweltpolitik ein. Der Schutz natürlicher Ressourcen, die Bekämpfung der Wüstenbildung und die Bewahrung der biologischen Vielfalt gehören zu den Zielen, die das Land mit seiner Nationalen Vision 2030 und der dritten Nationalen Entwicklungsstrategie verfolgt.
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