QRCS setzt Projekt zur Unterstützung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung für syrische Flüchtlinge in Jordanien um
Amman, den 17. August /QNA/ Die Katarische Rotkreuzgesellschaft (QRCS) und das Büro des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) haben mit Unterstützung des Katarischen Fonds für Entwicklung (QFFD) das Projekt „Supporting Health Access and Referral Pathways (SHARP)“ für syrische Flüchtlinge in Jordanien umgesetzt.
Ziel des Projekts ist es, sicherzustellen, dass Flüchtlingspatienten in den Lagern Zaatari (Gouvernement Mafraq) und Azraq (Gouvernement Zarqa) Zugang zu spezialisierten, notfallmedizinischen und lebensrettenden Gesundheitsdiensten erhalten, im Einklang mit den Grundsätzen der allgemeinen Gesundheitsversorgung und des kostenfreien Zugangs zu medizinischer Betreuung.
Wie der QRCS heute mitteilte, wurde der erste Bestandteil des Projekts abgeschlossen, der die Unterstützung von Dialysediensten für syrische Patienten in den beiden Lagern zum Gegenstand hatte. Dieser wurde im Rahmen einer Umsetzungspartnerschaft zwischen dem Katarischen Roten Halbmond (QRCS) und der Jordanischen Nationalen Rothalbmond-Gesellschaft (JNRCS) durchgeführt.
Im Verlauf von sechs Monaten wurden insgesamt 2.424 Dialysesitzungen für 36 Patienten mit Nierenversagen durchgeführt. Ziel war es, die Sterblichkeitsrate und schwerwiegende gesundheitliche Komplikationen bei den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu senken, die Kontinuität der Behandlung chronischer Erkrankungen sicherzustellen, die langfristige medizinische Maßnahmen erfordern, sowie einen gerechten Zugang zu spezialisierten Gesundheitsdiensten zu fördern.
QRCS teilte ferner mit, dass im Verlauf von neun Monaten 136 Flüchtlingspatienten in den beiden Zielcamps medizinische Leistungen der sekundären Gesundheitsversorgung erhalten haben. Dazu gehörten notwendige chirurgische Eingriffe in den Bereichen Allgemeinchirurgie, Kinderchirurgie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Augenheilkunde, Urologie und Orthopädie.
In Abstimmung mit dem jordanischen Gesundheitsministerium und spezialisierten medizinischen Zentren schloss das UNHCR die zweite Komponente des Projekts ab, die auf die Unterstützung von Notfallüberweisungen in das jordanische System der sekundären und tertiären Gesundheitsversorgung ausgerichtet war.
Der UNHCR stellte lebensrettende Gesundheitsdienste für 9.022 syrische Flüchtlinge bereit. Dazu gehörten die notfallmedizinische Versorgung von Müttern und Neugeborenen, die Unterstützung von Patienten mit chronischen Erkrankungen, die von lebensbedrohlichen Komplikationen betroffen waren, sowie vorrangige reproduktionsmedizinische Notfallmaßnahmen.
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