Omanische Behörden setzen ihre Bemühungen zur Eindämmung der Ölpest durch die „CAROLINE BEZENGI“ fort
Muscat, den 17. August /QNA/ Die omanischen Behörden gaben heute bekannt, dass sie ihre Bergungs- und Eindämmungsmaßnahmen zur Bekämpfung des Ölunfalls des Schiffes „CAROLINE BEZENGI“ fortsetzen, das auf einem Felsvorsprung nahe der Insel Al Qibliyah im Archipel der Al-Hallaniyat-Inseln im Gouvernement Dhofar auf Grund gelaufen ist.
Diese Maßnahmen werden unter äußerst schwierigen Wetterbedingungen durchgeführt. Die Windgeschwindigkeiten erreichen zeitweise rund 40 Knoten, während die Wellenhöhen auf etwa vier Meter ansteigen. Dies erschwert und verkompliziert laut dem omanischen Ministerium für Verkehr, Kommunikation und Informationstechnologie die Annäherung an das Schiff sowohl auf dem Seeweg als auch aus der Luft erheblich.
Das Ministerium erklärte in einer Stellungnahme, dass es seine Anstrengungen seit Beginn des Vorfalls intensiviert habe, um die möglichen Umweltauswirkungen zu begrenzen, die durch das Auflaufen des Schiffes verursacht wurden.
Das Ministerium betonte, dass sich die Herausforderungen nicht nur auf die Umgebung des Schiffes beschränken, sondern auch dessen technischen Zustand betreffen. Das Schiff ist auf felsigem Untergrund auf Grund gelaufen und neigt sich um etwa 17 Grad, was zu erheblichen Überflutungen auf einer Seite geführt hat und die Bewegungen sowie die Arbeiten an Bord äußerst erschwert.
In der Stellungnahme hieß es weiter, dass das mit Öl und Meerwasser bedeckte Deck des Schiffes sowie starker Wellengang und kräftige Winde dazu geführt hätten, dass einige Arbeitsbereiche rutschig und unsicher geworden seien. Darüber hinaus verfüge das Schiff über keine zuverlässige Stromversorgung, um die für die Bergungs- und Rettungseinsätze erforderlichen Geräte zu betreiben.
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