Die israelische Besatzungsmacht errichtet Siedlung 'Ganim' bei Dschenin neu – 21 Jahre nach Räumung
Ramallah, den 13. August /QNA/ Die Israelische Besatzungsbehörde hat heute die Siedlung „Ganim“ östlich der Stadt "Dschenin" im Norden des Westjordanlands nach 21 Jahren wiederaufgebaut. Rund 30 Siedlerfamilien sind dauerhaft in die Anlage eingezogen.
Der Wiederaufbau ist Teil eines umfassenderen Projekts zur Neubesiedlung im Norden des Westjordanlands, das mit dem Abriss palästinensischer Gebäude und dem Bau neuer Straßen zur Anbindung von Siedlungen sowie Außenposten einhergeht.
„Ganim", darunter auch die vier Siedlungen Homesch, Sanur und Kadim im Norden des Westjordanlands, wurden 2005 geraumt– zeitgleich mit dem Abzug aus dem Gazastreifen.
Die Ausweitung der Siedlungen im Westjordanland nimmt weiter zu und reicht inzwischen bis in die als „A“-Gebiete gemäß den Oslo-Abkommen eingestuften Flächen. Die Kommission zur Bekämpfung der Siedlungen warnt vor einem israelischen Plan, nicht nur die Geografie, aber auch das Erscheinungsbild des Westjordanlands zugunsten der Siedlungen zu verändern – ein Vorgehen, das faktisch auf eine Ausweitung der Kontrolle über das Land ohne formelle Annexion hinausläuft.
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