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Paris, den 03. Juli /QNA/ Seine Exzellenz Dr. Nasser bin Hamad Al Hinzab, Vorsitzender des Exekutivrates der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, UNESCO, traf heute mit Ihrer Exzellenz Varsen Aghabekian, Ministerin für auswärtige Angelegenheiten und Expatriates des Staates Palästina, anlässlich ihres Besuchs am Sitz der Organisation in Paris zusammen.

Bei dem Gespräch ging es um die Rolle der UNESCO in ihren wichtigsten Arbeitsbereichen. Dazu gehören der Schutz von Bildungs- und Kultureinrichtungen, die Bewahrung des Kulturerbes, der Schutz von Journalisten sowie die Förderung des Rechts auf Bildung unter schwierigen Bedingungen.

Der Vorsitzende des Exekutivrates betonte, die vom UNESCO-Exekutivrat verabschiedeten Beschlüsse müssten über politische Erklärungen hinausgehen und in konkrete Maßnahmen münden. Entscheidend sei, dass die Organisation innerhalb ihres Mandats wirksam handele und den Schutz von Bildungseinrichtungen, Kulturerbe und Journalisten praktisch stärke.

Deutlich machte er auch, dass Kulturgüter in Palästina nicht allein nationale Bedeutung hätten. Sie seien Teil eines gemeinsamen Menschheitserbes und müssten entsprechend den internationalen Übereinkommen geschützt werden. Angriffe oder Bedrohungen solcher Stätten beträfen daher nicht nur Palästina, sondern die kulturelle Verantwortung der internationalen Gemeinschaft insgesamt.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete das Recht auf Bildung. Al Hinzab verwies auf den jüngst angenommenen UNESCO-Aktionsplan zum Schutz von Bildung vor Angriffen. Dieser soll helfen, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen in Krisen- und Konfliktlagen besser zu schützen und den Unterricht auch unter schwierigen Bedingungen fortzuführen.

Darüber hinaus stellte er die kürzlich vom Exekutivrat angenommene UNESCO-Aktionsplanung zum Schutz der Bildung vor Angriffen vor. Diese enthalte Leitlinien zur Stärkung der Reaktionsfähigkeit der Organisation und zur Unterstützung internationaler Bemühungen, Lernende, Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen zu schützen sowie Bildung in Krisen- und Konfliktsituationen aufrechtzuerhalten.

Ihrerseits hob Varsen Aghabekian die Bedeutung der Rolle hervor, die die UNESCO beim Schutz von Bildungs- und Kultureinrichtungen, bei der Unterstützung des Bildungssektors sowie bei der Förderung von Entwicklung und Stabilität im Staat Palästina einnimmt. Sie betonte, dass die Organisation ihre Aufgaben im Rahmen ihres Mandats und ihrer Zuständigkeiten fortsetzen müsse.

Zudem wurden Möglichkeiten erörtert, die Rolle der UNESCO bei der Unterstützung des palästinensischen Volkes in den Bereichen Bildung, Kultur, Schutz des Kulturerbes, Meinungsfreiheit und Sicherheit von Journalisten weiter zu stärken, um Entwicklung, Stabilität und die Wahrung grundlegender Rechte zu fördern.

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