WHO: Mehr als 900 Verdachtsfälle von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo
Genf, den 25. Mai /QNA/ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab bekannt, dass in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) mehr als 900 Verdachtsfälle von Ebola festgestellt wurden.
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte, dass 101 Fälle der Krankheit bestätigt worden seien. Die WHO hatte zuvor den Ausbruch des seltenen Ebola-Stamms „Bundibugyo“ zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite (PHEIC) erklärt und hinzugefügt, dass das Risiko einer landesweiten Epidemie in der DRK „sehr hoch“ sei. Die Organisation betonte, dass Verzögerungen bei der Erkennung von Fällen, der Mangel an Impfstoffen oder Behandlungsmöglichkeiten für das Virus, die Verbreitung bewaffneter Gewalt und die hohe Mobilität der Bevölkerung allesamt Faktoren seien, die die DRK besonders anfällig machten.
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