Deutschland äußert Vorbehalte gegenüber einer möglichen NATO-Mission in der Straße von Hormus
Stockholm, den 22. Mai /QNA/ Der deutsche Außenminister Johann Wadephul hat sich zurückhaltend zu einer möglichen Mission der NATO in der Straße von Hormus geäußert. Er betonte, dass sein Land derzeit keine direkte Rolle des Bündnisses in der Region im klassischen Sinne sehe.
Während eines Treffens der NATO-Außenminister im schwedischen Helsingborg erklärte Wadephul, Deutschland habe stets seine Bereitschaft bekräftigt, zur Gewährleistung der Freiheit der Seefahrt beizutragen. Berlin bereite sich darauf vor, sich an den von Großbritannien und Frankreich geführten Seemissionen in der Region zu beteiligen. Er fügte hinzu: „Ich sehe keine direkte Mission der NATO im klassischen Sinne in der Straße von Hormus.“
Gleichzeitig betonte der deutsche Minister die Verbundenheit seines Landes mit dem transatlantischen Bündnis. Die Vereinigten Staaten könnten sich im Rahmen der Partnerschaft innerhalb der NATO auf Deutschland verlassen.
Wadephuls Äußerungen fallen in eine Zeit, in der der amerikanische Außenminister Marco Rubio seine Kritik an mehreren NATO-Staaten erneuerte. Die Weigerung einiger europäischer Länder, darunter Spanien, die Nutzung militärischer Stützpunkte für Operationen im Zusammenhang mit dem Krieg gegen den Iran zu erlauben, werfe Fragen nach der Tragfähigkeit bestimmter Kooperationsvereinbarungen innerhalb des Bündnisses auf, so Rubio.
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