Katar verurteilt das Vorgehen des israelischen Ministers für nationale Sicherheit gegen die Aktivisten der „Global Sumud Flotilla“
Doha, den 20. Mai /QNA/ Der Staat Katar hat das Vorgehen des israelischen Ministers für nationale Sicherheit gegenüber den Aktivisten der Globalen Sumud-Flottille (Global Sumud Flotilla), die von den israelischen Behörden festgehalten werden, verurteilt und es als unmenschlich und als eklatanten Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht bezeichnet.
In einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung betonte das Außenministerium, dass die Misshandlungen und Demütigungen, denen Aktivist:innen aus Ländern, die Beziehungen zu Israel unterhalten, unter den Augen der internationalen Gemeinschaft ausgesetzt sind, das Ausmaß der Verstöße verdeutlichen, unter denen das palästinensische Volk seit Jahrzehnten leidet – unter Besatzung und einem Apartheidregime.
Das Ministerium betonte, dass das Vorgehen von Mitgliedern der israelischen Regierung nicht als isolierte Handlungen oder losgelöst von ihrem größeren Kontext betrachtet werden könne. Ein solches Vorgehen sei, so das Ministerium, Ausdruck eines systematischen Verhaltens und einer offiziellen Politik, die von einer offensichtlichen Missachtung der Menschenwürde, des Völkerrechts und der Reaktionen der internationalen Gemeinschaft geprägt seien.
Katar hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, dringend Maßnahmen zu ergreifen und sich für die sofortige und bedingungslose Freilassung der inhaftierten Aktivisten einzusetzen, um den israelischen Provokationen und der unmenschlichen Behandlung ein Ende zu setzen.
Das Ministerium bekräftigte zudem die Notwendigkeit, die Besatzungsmacht für die gegen das palästinensische Volk begangenen Verbrechen und Verstöße zur Rechenschaft zu ziehen. Gleichzeitig müsse der Politik der Straflosigkeit ein Ende gesetzt werden, da diese die Fortsetzung dieser Praktiken begünstige.
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