Der Minister für öffentliche Gesundheit: „Katar legt beim Aufbau seines Gesundheitssystems Akzent auf drei Bereiche: Notfallvorsorge, Primärversorgung und Innovation.”
Genf, den 20. Mai /QNA/ Seine Exzellenz, Herr Mansoor bin Ebrahim Al Mahmoud, Minister für öffentliche Gesundheit, bekräftigte, dass Katars Antwort auf die globalen Herausforderungen im Gesundheitswesen drei Säulen umfasst: Dazu zählen: 1- Die Stärkung der Notfallvorsorge und die vollständige Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften, 2- Investitionen in die Primärversorgung als Grundlage für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung und 3- ein verantwortungsvoller Umgang mit Innovationen, insbesondere in den Bereichen „Künstliche Intelligenz”, „Digitale Transformation” und „Zukunftstechnologien”.
Dieser Ansatz basiert auf einem ethischen Rahmen, der die Menschenwürde und die Grundrechte garantiert. Damit soll sichergestellt werden, dass technologische Fortschritte zu einem Instrument für mehr Chancengleichheit im Gesundheitswesen werden und nicht die Ungleichheiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung in der Bevölkerung verschärfen.
Der Minister äußerte sich bei der 79. Weltgesundheitsversammlung, die noch bis zum 23. Mai in Genf stattfindet.
Katar nimmt mit einer Delegation unter der Leitung des Gesundheitsministers an dieser Sitzung teil.
Dabei ging SE auf die Herausforderungen für die Gesundheitssysteme weltweit ein. SE erklärte, dass die Fortschritte hin zu einer allgemeinen Gesundheitsversorgung angesichts zunehmender Gesundheitsnotfälle, der Folgen des Klimawandels, der Antibiotikaresistenz und des Anstiegs nicht übertragbarer Krankheiten weiterhin unzureichend seien.
Zudem betonte Seine Exzellenz, dass es im Vorfeld des 80. Gründungsjubiläums der Vereinten Nationen unerlässlich sei, die Kohärenz des internationalen multilateralen Systems zu stärken, humanitäre Maßnahmen an den Zielen für nachhaltige Entwicklung auszurichten sowie nachhaltige Finanzierungsmechanismen zu gewährleisten, die es der Weltgesundheitsorganisation und dem UN-System ermöglichen, eine spürbare und dauerhafte Wirkung zu erzielen.
„Es gibt keine Alternative zu einer starken, wirksamen, gut geführten und nachhaltig finanzierten Weltgesundheitsorganisation”, bekräftigte er.
Im Fokus der Arbeit steht insbesondere die Überwachung der politischen Erklärung der hochrangigen Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten, zur allgemeinen Gesundheitsversorgung, zum aktualisierten globalen Aktionsplan zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen sowie zu den Notfall-Vorbereitungs- und Reaktionsmechanismen im Bereich der öffentlichen Gesundheit.
Die Gespräche befassen sich außerdem damit, welche Rehabilitationsmaßnahmen im Gesundheitswesen, in der Wohlfahrt und in Bezug auf die Gesundheitssituation in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ostjerusalems, sowie im besetzten syrischen Golan ergriffen werden sollten.
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