Katar fordert bei UN-Veranstaltung verstärkte humanitäre Diplomatie zum Schutz der Zivilbevölkerung
New York, den 20. Mai /QNA/ Der Staat Katar hat anlässlich einer hochrangigen Veranstaltung der Vereinten Nationen in New York erneut zu einer verstärkten humanitären Diplomatie als entscheidendem Instrument zum Schutz der Zivilbevölkerung in Konfliktgebieten aufgerufen.
Die Veranstaltung, die am Rande der „Protection of Civilians Week 2026“ organisiert wurde, wurde von der Ständigen Vertretung des Staates Katar bei den Vereinten Nationen in Zusammenarbeit mit dem Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) und mehreren internationalen Partnern ausgerichtet, darunter die Ständigen Vertretungen der Demokratischen Republik Kongo, des Königreichs Norwegen, des Königreichs Schweden, der Europäischen Union, des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, des Center for Civilians in Conflict, der Katarischen Rotkreuzgesellschaft, des International Humanitarian Law Center, von Geneva Call und Save the Children.
Sie brachte Diplomaten und humanitäre Organisationen zusammen, um Wege zur Verbesserung des Schutzes der Zivilbevölkerung angesichts zunehmender globaler Krisen zu erörtern.
In einer aufgezeichneten Ansprache erklärte die Staatsministerin für internationale Zusammenarbeit, Maryam bint Ali bin Nasser Al Misnad, dass die humanitäre Diplomatie nach wie vor im Mittelpunkt der Außenpolitik Dohas stehe, die auf Dialog, friedlicher Konfliktlösung und der Achtung des Völkerrechts basiere. Ihre Exzellenz bezeichnete Mediation als Eckpfeiler des Ansatzes Katars und hob dabei ein sogenanntes „integriertes Modell“ hervor, das Vermittlungsbemühungen mit schnellen humanitären Hilfsmaßnahmen kombiniere, um den Zugang zu Hilfe zu verbessern und Schutzinitiativen in komplexen Konflikten zu unterstützen.
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