WHO: Die Gesundheitssysteme in einer Reihe von Ländern, die von der Eskalation im Nahen Osten betroffen sind, benötigen dringend Unterstützung
Genf, den 04. April /QNA/ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Spender dringend um Unterstützung für die Gesundheitssysteme der vom seit fünf Wochen andauernden Konflikt im Nahen Osten betroffenen Länder gebeten.
Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, erklärte die Dringlichkeit dieser Unterstützung: Dies betreffe den Libanon, den Iran, den Irak, Syrien und Jordanien. Er wies darauf hin, dass diese Gesundheitssysteme nach wochenlanger Eskalation der Gewalt unter enormem Druck stehen.
Er gab bekannt, dass die WHO einen dringenden Spendenaufruf über 30,3 Mio. US-Dollar gestartet hat, um ihre Maßnahmen im Gesundheitswesen zur Bewältigung des eskalierenden Konflikts im Nahen Osten zu unterstützen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf diesen fünf Ländern. Der bis August 2026 laufende Spendenaufruf ist darauf ausgelegt, die Nachhaltigkeit grundlegender Gesundheitsdienste und der Traumabehandlung zu gewährleisten, die Krankheitsüberwachung und Frühwarnsysteme zu verstärken, die Versorgung bei Massenanfällen von Verletzten zu optimieren und die nationale Vorsorge für chemische, biologische, radiologische sowie nukleare Notfälle zu erhöhen. Der Generaldirektor der Organisation erklärte, dass die anhaltende Eskalation in der Region zwischen dem 28. Februar und dem 31. März zur Vertreibung von mehr als 4 Millionen Menschen, zum Sterben von mehr als 3.300 weiteren und zur Verletzung von 30.000 Menschen geführt habe.
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