Die Besatzung hält die Al-Aqsa-Moschee nun schon den 36. Tag in Folge geschlossen
Besetztes Jerusalem, den 04. April /QNA/ Die israelischen Besatzungstruppen halten die Al-Aqsa-Moschee nun schon den sechsunddreißigsten Tag in Folge geschlossen und hindern die Gläubigen am Zugang. Als Vorwand dienen Sicherheitsbedenken und der Ausnahmezustand. Dies ist die längste Sperrung seit der Besetzung Jerusalems im Jahr 1967.
Offizielle und religiöse Quellen warnten vor den Gefahren einer anhaltenden Schließung der Al-Aqsa-Moschee und bezeichneten dies als eklatanten Verstoß gegen die Religionsfreiheit sowie als gefährliche Eskalation, die ein dringendes internationales Eingreifen erfordert, um diese Maßnahmen zu beenden.
Die Plätze der Al-Aqsa-Moschee blieben am Freitag zum neunten Mal seit 1967 geschlossen,
wobei nur die Wachen der Al-Aqsa-Moschee und Mitarbeiter der islamischen Waqf-Abteilung sich in den Moscheehöfen aufhalten durften.
Demgegenüber nehmen die Aufrufe der Bevölkerung und der Jerusalemer Bevölkerung zu, sich an den nächstgelegenen Punkten und den ihn umgebenden Militärsperren zu versammeln, um die gegen ihn verhängte Abriegelung zu durchbrechen und seine Wiederöffnung zu erzwingen.
In den Straßen Jerusalems legten sich die Palästinenser auf die Straßen, Gassen und Wege und verrichteten ihre Gebete an dem nächstgelegenen Ort, den sie erreichen konnten, trotz Verboten und Verfolgungen.
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