Nach Friedensgesprächen in Pakistan scheitern die USA und der Iran an einer Einigung
Islamabad, den 12. April /QNA/ Die US-Delegation verließ Pakistan am Sonntagmorgen, nachdem US-Vizepräsident J. D. Vance bekannt gegeben hatte, dass bei den in Islamabad stattfindenden iranisch-amerikanischen Gesprächen keine Einigung erzielt worden war.
Fotos zeigten Vance, den Leiter der US-Delegation, und weitere Mitglieder beim Besteigen eines Flugzeugs zurück in die Vereinigten Staaten, nur wenige Minuten nach einer kurzen Pressekonferenz, in der Vance das Ende der Verhandlungen in Islamabad ohne Ergebnis verkündet hatte.
Vance erklärte, die Gespräche seien nach etwa 21 Stunden beendet worden, da die iranische Seite die US-Bedingungen bezüglich des Verzichts auf die Entwicklung von Atomwaffen abgelehnt habe.
Er führte aus, die Gespräche seien in enger Abstimmung mit US-Präsident Donald Trump und anderen Vertretern der US-Regierung geführt worden. Washington fordere eine klare Zusage, keine Atomwaffen anzustreben und auch nicht die Mittel zu deren Erwerb zu entwickeln, so Vance.
Er fügte hinzu, dies sei das Hauptziel der US-Regierung. Unterstrichen wurde zudem, dass die Verhandlungen trotz des Scheiterns dazu dienten, dieses Ziel zu erreichen. Der Rundfunk der Islamischen Republik Iran "IRIB" erklärte heute, die „unangemessenen Forderungen“ der USA hätten zum Scheitern der iranisch-amerikanischen Verhandlungen in Islamabad geführt, die auf ein Ende des Krieges im Nahen Osten abzielten.
In einem Beitrag auf dem Telegram-Kanal von IRIB hieß es, die iranische Delegation habe 21 Stunden lang unermüdlich und intensiv verhandelt, um die nationalen Interessen des iranischen Volkes zu verteidigen. Weiter hieß es dort: „Trotz zahlreicher Initiativen ihrerseits verhinderten die unangemessenen Forderungen der amerikanischen Seite jeglichen Fortschritt in den Verhandlungen. Daher sind die Gespräche beendet."
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