Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hat sich angesichts der Inflationsängste, die durch die Spannungen im Nahen Osten ausgelöst wurden, verschlechtert
Berlin, den 26. März berichteten die Konsumforschungsinstitute GfK und NIM in Nürnberg über einen deutlichen Rückgang des Konsumklimas in Deutschland. Grund dafür sind vor allem die Inflationssorgen, die durch die militärische Eskalation im Nahen Osten verstärkt werden.
Besonders auffällig ist die Entwicklung der Einkommenserwartungen: Nachdem sie sich zuletzt durch günstige Tarifabschlüsse verbessert hatten, sind sie nun wieder ins Negative gekippt.
Der Konsumexperte Rolf Bürkl vom NIM erklärte, dass rund 60 Prozent der Verbraucher langfristig mit steigenden Energiepreisen rechnen. Zwar habe sich das konkrete Spar- und Ausgabeverhalten bislang kaum verändert, doch die Prognosen deuten auf eine erneute Zunahme der Inflation infolge höherer Energiekosten hin. Dies könnte den wirtschaftlichen Erholungsprozess erneut belasten.
Englisch
Français
Deutsch
Español