Katar verurteilt israelische Verstöße scharf und fordert internationales Handeln zum Schutz der Rechte des palästinensischen Volkes
Genf, den 24. März /QNA/ Der Staat Katar hat seine entschiedene Verurteilung und scharfe Missbilligung der eskalierenden Verstöße durch israelische Streitkräfte und Kolonialisten gegen das palästinensische Volk zum Ausdruck gebracht. Dazu zählen Tötungen, Übergriffe, Enteignungen, Zwangsvertreibungen, Hauszerstörungen sowie die Fortsetzung von Siedlungs- und rassistischen Maßnahmen. Ebenso verurteilte Katar die Verletzung der Heiligkeit religiöser Stätten und deren rechtlichen Status, den fortgesetzten Bruch der Waffenruhe im Gazastreifen, die Weigerung zum Rückzug sowie die Behinderung humanitärer Hilfslieferungen.
Dies ging aus einer Erklärung des Staates Katar hervor, die am heutigen Dienstag von Ihrer Exzellenz Dr. Hend Abdalrahman Al Muftah, Ständige Vertreterin des Staates Katar beim Büro der Vereinten Nationen in Genf, im Rahmen ihrer Teilnahme an der allgemeinen Debatte zur Menschenrechtslage in Palästina und anderen besetzten arabischen Gebieten (Tagesordnungspunkt 7) während der 61. Sitzung des Menschenrechtsrats in Genf verlesen wurde.
Ihre Exzellenz verurteilte zudem nachdrücklich die israelische Aggression gegen Syrien und den Libanon sowie die expansionistischen Politiken, die darauf abzielen, die Verwirklichung eines gerechten, dauerhaften und umfassenden Friedens zu untergraben und die Sicherheit und Stabilität im Nahen Osten weiter zu gefährden.
Ferner betonte sie, dass das Versäumnis der internationalen Gemeinschaft, diesen Verbrechen und Verstößen ein Ende zu setzen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und die israelische Besatzung zu beenden, zu deren Eskalation beigetragen habe. Dies habe Israel dazu veranlasst, sich über das Völkerrecht zu stellen und die internationale Legitimität zu missachten.
Die Ständige Vertreterin Katars in Genf hob hervor, dass die Welt angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Region die palästinensische Frage nicht aus den Augen verlieren dürfe. Es sei an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft ihre Verantwortung ernsthaft und wirksam wahrnehme, um sicherzustellen, dass das palästinensische Volk alle seine legitimen Rechte wiedererlangt, insbesondere das Recht auf Selbstbestimmung sowie die Errichtung eines unabhängigen palästinensischen Staates in den Grenzen von 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt.
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