Der Ministerpräsident und Außenminister beim Treffen mit dem türkischen Außenminister
Doha, den 19. März /QNA/ Seine Exzellenz, Ministerpräsident und Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al-Thani, traf heute in Doha den türkischen Außenminister Seine Exzellenz Hakan Fidan.
Die beiden Seiten erörterten die militärische Eskalation in der Region und deren schwerwiegende Auswirkungen auf die regionale und internationale Sicherheit und Stabilität sowie Möglichkeiten zur friedlichen Beilegung aller Streitigkeiten.
Zudem sprachen sie über die Stärkung der Koordinierung zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen.
Dabei bekräftigte der Ministerpräsident und Außenminister seine Verurteilung der iranischen Angriffe auf katarisches Hoheitsgebiet und betonte, dass diese unter keinem Vorwand oder Rechtfertigung hinnehmbar seien.
Zugleich betonte Seine Exzellenz, der Staat Katar habe sich stets von regionalen Konflikten ferngehalten und den Dialog zwischen dem Iran und der internationalen Gemeinschaft gefördert.
Irans Angriffe auf Energieanlagen stellten einen eklatanten Verstoß gegen die Grundsätze des Völkerrechts dar und bedrohten die globale Energiesicherheit, die Umwelt sowie die Freiheit der Schifffahrt.
Des Weiteren betonte Seine Exzellenz die Notwendigkeit, die Region vor den Folgen dieser ungerechtfertigten Angriffe zu bewahren und auf eine Deeskalation hinzuarbeiten, um Sicherheit und Stabilität auf regionaler und internationaler Ebene wiederherzustellen.
Seine Exzellenz Scheich Jassim dankte der Republik Türkei für ihre unerschütterliche Unterstützung und Solidarität mit dem Staat Katar während dessen verschiedener Herausforderungen. Außerdem lobte er die brüderlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowie ihre fortlaufende Koordination, insbesondere im Bereich der Verteidigungszusammenarbeit.
Der türkische Außenminister seinerseits bekundete die volle Solidarität seines Landes mit dem Staat Katar und verurteilte Irans ungerechtfertigte Angriffe auf dessen Souveränität und territoriale Integrität. Er stellte fest, dass Angriffe auf lebenswichtige Infrastruktur und zivile Einrichtungen eine gefährliche Eskalation und einen eklatanten Verstoß gegen die Grundsätze des Völkerrechts darstellen.
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