Gemeinsame Erklärung zwischen Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande und Japan verurteilen Angriffe auf Energieinfrastruktur im Golf
London, den 19. März /QNA/ In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten die Spitzenpolitiker Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands, Italiens, der Niederlande und Japans die iranischen Angriffe auf Handelsschiffe im Golf sowie auf zivile Infrastruktur, darunter Öl- und Gasanlagen. Auch die Blockade der Straße von "Hormus" wurde verurteilt.
In der heute vom Büro des britischen Premierministers veröffentlichten Erklärung wird der Iran aufgefordert, seine Drohungen, Minenlegeaktionen sowie Drohnen- und Raketenangriffe unverzüglich einzustellen.
Die Staats- und Regierungschefs der sechs Länder äußerten ihre tiefe Besorgnis über den eskalierenden Konflikt und appellierten an den Iran, alle Versuche zur Behinderung der Handelsschifffahrt zu beenden und die Resolution 2817 des UN-Sicherheitsrates einzuhalten.
In der Erklärung wird betont, dass die Freiheit der Schifffahrt ein grundlegendes Prinzip des Völkerrechts ist, das im Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verankert ist. Die Erklärung warnt vor den spürbaren Folgen des iranischen Vorgehens für die Bürgerinnen und Bürger weltweit, insbesondere für die Schwächsten, und bekräftigt, dass die Beeinträchtigung der internationalen Schifffahrt und die Störung der globalen Energieversorgungsketten eine Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit darstellen.
Die sechs Länder forderten einen sofortigen und vollständigen Stopp der Angriffe auf die Infrastruktur, einschließlich der Öl- und Gasanlagen.
Sie erklärten sich zudem bereit, zur Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus beizutragen, und begrüßten das Engagement der Länder, die an der Ausarbeitung entsprechender Pläne arbeiten.
Darüber hinaus begrüßten sie die Entscheidung der Internationalen Energieagentur (IEA), die koordinierte Freigabe strategischer Ölreserven zu genehmigen. Sie betonten zudem ihr Engagement für zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung der Energiemärkte, einschließlich der Zusammenarbeit mit bestimmten Förderländern zur Produktionssteigerung. In der Erklärung wird festgehalten, dass die sechs Länder die am stärksten betroffenen Staaten, insbesondere über die Vereinten Nationen und internationale Finanzinstitutionen, unterstützen werden.
Abschließend bekräftigt die Erklärung, dass See-Sicherheit und die Freiheit der Schifffahrt der gesamten internationalen Gemeinschaft zugutekommen. Sie ruft alle Staaten dazu auf, das Völkerrecht zu achten und die Grundprinzipien globalen Wohlstands und globaler Sicherheit zu wahren.
Englisch
Français
Deutsch
Español