Mit Beginn der Olivenernte verstärken Siedler ihre Angriffe auf Landwirte im Westjordanland
Besetztes Jerusalem, den 03. Oktober /QNA/ Israelische Siedler haben heute palästinensische Landwirte bei Nablus während der Olivenernte angegriffen. Gleichzeitig zwangen israelische Besatzungstruppen andere Landwirte, ihre Felder in der Ortschaft Az-Zawiya westlich von Salfit im Westjordanland zu verlassen.
Laut lokalen Quellen griffen Siedler in der Ortschaft Burin, südlich von Nablus, Landwirte während ihrer Arbeit an – unter dem Schutz der Besatzungstruppen.
Der Rote Halbmond teilte mit, seine Einsatzkräfte hätten drei Fälle von Atemwegsbeschwerden durch das Einatmen von Tränengas behandelt, das von den Besatzungstruppen beim Eindringen in die Ortschaft eingesetzt wurde.
In einem weiteren Vorfall griffen Siedler heute Morgen Landwirte an, die im Gebiet Qamas bei der Ortschaft Beita (südlich von Nablus) Oliven ernteten. Dies geschah nur einen Tag nach einem ähnlichen Angriff am Berg Al-Arma, bei dem auch scharfe Munition abgefeuert wurde.
In der Ortschaft Az-Zawiya bei Salfit zwangen israelische Besatzungstruppen am Morgen Landwirte, ihre Felder zu verlassen, während diese gerade Oliven ernteten.
Diese Übergriffe erfolgen vor dem Hintergrund einer Zunahme von Angriffen auf palästinensische Landwirte seit Beginn der Olivenernte. Die Angriffe umfassen physische Attacken, die Behinderung des Zugangs zu den eigenen Feldern, den Diebstahl der Oliven sowie das Fällen und Verbrennen von Olivenbäumen.
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