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Katar vor der Uno: Abrüstungsverträge einhalten, Eskalation eindämmen

Katar

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New York, den 10. Oktober /QNA/ Vor dem Ersten Ausschuss der Vereinten Nationen mahnt der Staat Katar die Einhaltung der Abrüstungsverträge an, bekennt sich zur Diplomatie – und benennt die Angriffe, die es in diesem Jahr selbst getroffen haben.

Dass die Verpflichtungen, die in den Verträgen und Übereinkommen über die Abrüstung niedergelegt sind, ohne Einschränkung eingehalten werden müssen und dass die internationalen Bemühungen Unterstützung verdienen, die auf den Verzicht auf Atomtests und auf ein Ende der Entwicklung und Modernisierung der nuklearen Arsenale wie anderer tödlicher Waffen zielen, hat der Staat Katar bekräftigt – um des Friedens und der Sicherheit willen und um künftige Generationen und die Ökosysteme vor der Gefahr zu bewahren, die von der Verbreitung solcher Waffen ausgeht. Mit Bedauern vermerkte Katar zugleich, dass die Elfte Überprüfungskonferenz zum Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen, die vom 27. April bis zum 22. Mai dieses Jahres stattfand, zu keinem einvernehmlichen Schlussdokument gelangt ist.

Herr Talal Abdulaziz Al Naama, Erster Sekretär bei der Ständigen UN-Vertretung des Staates Katar, trug die Erklärung des Staates Katar in der Generaldebatte des Ersten Ausschusses der Generalversammlung vor, der im Zuge der 81. Tagung am Sitz der Vereinten Nationen in New York zusammenkam.

Der Staat Katar messe, so führte er aus, der Konferenz der Vereinten Nationen über die Schaffung einer von Kernwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen freien Zone im Nahen Osten, die gemäß dem Beschluss 73/546 der Generalversammlung abgehalten wird, große Bedeutung bei; er unterstütze den Vorsitz, den das brüderliche Sultanat Oman über die siebte Tagung der Konferenz führt und der im November dieses Jahres endet, er setze auf die Zusammenarbeit aller Staaten der Region, auf dass die Konferenz gelinge und ihre Ziele erreiche und Frieden wie Sicherheit regional und international gestärkt würden – und er sehe dem Vorsitz der achten Tagung entgegen, den der Staat Katar übernehmen wird.

Als ein unveräußerliches Recht der Vertragsstaaten des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen bezeichnete Al Naama in diesem Zusammenhang abermals die friedliche Nutzung der Atomenergie.

Zu den beständigen Bemühungen des Staates Katar, an der Beseitigung der chemischen Waffen mitzuwirken, gehört, worauf er sodann verwies: Der Exekutivrat der Organisation für das Verbot chemischer Waffen hat auf seiner 112. Tagung, am 9. Juli 2026 in Den Haag, den von Katar eingebrachten Beschlussentwurf über die Wiederherstellung der Rechte und Vorrechte der Arabischen Republik Syrien in der Organisation angenommen, wobei 66 Vertragsstaaten den Entwurf mittrugen; die Annahme, sagte er, kröne die diplomatischen Bemühungen, die Katar in einer Folge von Konsultationen und Initiativen unternommen habe, durch die unter den Vertragsstaaten ein breiter Konsens entstanden sei, der den Weg zu diesem Beschluss geebnet habe.

Dem Ersten Sekretär zufolge hat Katar die Angriffe verurteilt, die die Islamische Republik Iran seit dem 28. Februar verübt hat – auch mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen. Sie richteten sich gegen Katars Souveränität, sein Staatsgebiet und seine Hoheitsgewässer sowie gegen die Souveränität und territoriale Integrität brüderlicher Staaten. Diese Angriffe seien ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht, das humanitäre Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen. Al Naama bekräftigte, die Resolution 2817 (2026) des Sicherheitsrats müsse eingehalten werden. Das gelte auch für die Rechte und Freiheiten der Schifffahrt nach dem Völkerrecht, besonders auf lebenswichtigen Seewegen.

Katars Priorität bleibe es, die Eskalation einzudämmen und Raum für diplomatische Bemühungen zu schaffen, unterstrich er. Das Land werde weiter mit seinen Partnern zusammenarbeiten, um Standpunkte anzunähern und eine gemeinsame Grundlage zwischen den Parteien aufzubauen. Ziel sei eine friedliche Lösung, die Sicherheit, Frieden und eine umfassende und dauerhafte Stabilität in der Region bewahrt.

Al Naama erinnerte schließlich daran, dass der Staat Katar den Angriff verurteilt hat, den die Huthi-Gruppe am 7. Oktober auf die internationalen Flughäfen Abha und König Khalid im brüderlichen Königreich Saudi-Arabien verübte und bei dem Menschen getötet und verletzt wurden und Sachschäden entstanden; Katar sehe darin eine schwere Verletzung der Souveränität Saudi-Arabiens und eine unmittelbare Bedrohung der Sicherheit der Region, der Sicherheit von Zivilisten und zivilen Objekten und des Luftverkehrs, und es erneuere seine volle Solidarität mit dem Königreich.

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