DICID: Hauptpartner der Konferenz für interreligiösen Frieden in Malaysia
Doha, den 07. August / QNA / Vertreter aus Religion, Politik und Wissenschaft kommen in der malaysischen Stadt Malakka zusammen, um über die Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben zu beraten.
Das Internationale Zentrum für interreligiösen Dialog in Doha (Das Doha International Center for Interfaith Dialogue / DICID) beteiligt sich als einer der Hauptpartner an der Organisation der Internationalen Konferenz für interreligiösen Frieden 2026.
Die offiziell am morgigen Samstag beginnende Veranstaltung steht unter dem Motto: „Malakka und Malaysia als Begegnungsort von Glauben, Kultur, Vielfalt und Harmonie: Auf dem Weg zu einer kohärenten Gesellschaft.“
Es ist bereits das zweite Jahr in Folge, in dem das DICID eine zentrale organisatorische Rolle übernimmt. Die vorherige Ausgabe der Konferenz wurde 2025 im malaysischen Bundesstaat Penang ausgerichtet.
Die Konferenz soll den internationalen Erfahrungsaustausch über Frieden und gesellschaftliches Zusammenleben fördern. Außerdem geht es um die Rolle gemeinsamer Werte beim Aufbau von Verständigung zwischen verschiedenen Religionen und Kulturen.
S.E. der Vorsitzende des DICID-Verwaltungsrats, Ibrahim bin Saleh Al Naimi, sieht in der Partnerschaft einen Ausdruck des internationalen Engagements des Zentrums. Seine Arbeit beschränke sich längst nicht mehr auf Katar oder die arabische Region. Inzwischen sei die Institution in Europa, Amerika und Asien präsent und trage damit dazu bei, Katar als verlässlichen Partner internationaler Friedensbemühungen zu positionieren.
Die katarische Delegation wird von Dr. Hamid bin Abdulaziz Al Marwani geleitet. In seiner Grundsatzrede untersucht er den Weg „von Vielfalt zu Akzeptanz“ und die transformative Wirkung interreligiösen Verständnisses auf den Aufbau von Gesellschaften.
Auch an den wissenschaftlichen Sitzungen der Konferenz wirkt das Zentrum mit. In der zweiten Plenarsitzung spricht Dr. Sekou Marafa Toure, leitender Wissenschaftler beim DICID, über die Herausforderungen bei der Förderung von Frieden und gesellschaftlicher Harmonie. Zudem erläutert er, welchen Beitrag das “Doha International Center for Interfaith Dialogue” zur Dialogförderung, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung leistet.
Rund 150 religiöse Führungspersönlichkeiten, Regierungsvertreter und Wissenschaftler werden zu der Konferenz erwartet. Ihr gemeinsames Ziel ist es, aus dem interreligiösen Austausch tragfähige Empfehlungen für friedliches Zusammenleben und nachhaltige gesellschaftliche Kooperation zu entwickeln.
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