FAO: Hitze, Energiepreise und Konflikte verteuern weltweit die Ernährung
Rom, den 07. August / QNA / Ungünstiges Wetter, steigende Energiekosten und anhaltende geopolitische Spannungen treiben die weltweiten Lebensmittelpreise wieder nach oben. Der FAO-Nahrungsmittelpreisindex erreichte im Juli 131,1 Punkte und damit den höchsten Stand seit Januar 2023.
Besonders stark stiegen die Preise für Getreide. Der entsprechende Index legte um 3,4 Prozent zu. Weizen verteuerte sich sogar um 5,8 Prozent, weil Marktteilnehmer mögliche Störungen der Exporte aus dem Schwarzen Meer und Ernteschäden infolge von Hitzewellen befürchten.
Auch Pflanzenöle wurden teurer. Nach einem Anstieg um zwei Prozent erreichte der Index den höchsten Stand seit Juni 2022. Die Zuckerpreise erhöhten sich um 5,6 Prozent.
Etwas Entlastung gab es bei tierischen Produkten. Fleisch verbilligte sich gegenüber dem Rekordhoch des Vormonats um 2,8 Prozent. Die Preise für Milchprodukte gingen um 0,7 Prozent zurück.
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