Die UNO unterstreicht dringenden Hilfsbedarf für sudanesische Flüchtlinge
Khartum, den 16. Januar /QNA/ Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR), Barham Salih, unterstrich heute die dringende Notwendigkeit, humanitäre Hilfe und Schutz für sudanesische Flüchtlinge, die vor dem bewaffneten Konflikt fliehen, bereitzustellen.
In einer Erklärung beschrieb der UN-Vertreter die Situation im Sudan als eine „humanitäre Katastrophe großen Ausmaßes“ und bekräftigte das Engagement des UNHCR, weiterhin Flüchtlinge und Aufnahmegemeinschaften in Abstimmung mit den relevanten Regierungen zu unterstützen.
Salih lobte zudem die Gemeinschaften, die Flüchtlinge trotz der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen und Umweltbelastungen aufgenommen haben, und hob den dringenden Bedarf hervor, die humanitäre Hilfe zu verstärken, insbesondere für die Bevölkerung im Osten des Tschad.
Er wies darauf hin, dass die derzeit geleistete Hilfe aufgrund fehlender Finanzierung weit unter dem erforderlichen Mindestniveau liege, und erklärte, dass, obwohl der Tschad die Verantwortung für die Aufnahme von Flüchtlingen übernommen habe, müsse die internationale Gemeinschaft ihre Anstrengungen bündeln, um ihn zu unterstützen, da er diese Last nicht allein bewältigen könne.
UNHCR gab bekannt, dass seit April 2023 über 900.000 sudanesische Flüchtlinge im Osten des Tschad angekommen seien, während aufgrund der katastrophalen Bedingungen im Sudan weiterhin täglich neue Ankünfte registriert würden. Er fügte hinzu, dass der Konflikt zur größten Vertreibungskrise des Jahres geführt habe, mit über 12 Millionen Vertriebenen, darunter mehr als 4,3 Millionen Flüchtlinge in der gesamten Region.
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