Das Arabische Kulturzentrum in Deutschland, „Der Divan“, veranstaltet anlässlich des Welt-Autismus-Tages eine Podiumsdiskussion
Berlin, den 02. April /QNA/ organisierte das Arabische Kulturhaus in Deutschland „Al Diwan“, das der Botschaft des Staates Katar angegliedert ist, eine Diskussionsrunde anlässlich des Welt-Autismus-Tages am 2. April.
An der Veranstaltung nahmen Fachleute aus der Psychiatrie, Experten für die Ausbildung und Integration von Menschen mit Autismus sowie deutsche Parlamentarier teil, die sich mit sozialen Fragen und Integrationspolitik befassen.
Dr. Lorenz Hanawi, Leiter von „Al Diwan“, betonte, dass die Initiative Teil des kontinuierlichen Engagements Katars sei, Menschen mit Autismus zu stärken und ihre Fähigkeiten sichtbar zu machen. Der Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers hob hervor, dass viele Betroffene über besondere kreative und innovative Talente verfügen, die gezielt gefördert werden sollten. Die Schriftstellerin und Abgeordnete Melanie Matzies stellte fest, dass die Gesellschaft zwar Fortschritte bei der Akzeptanz und Integration von Menschen mit Autismus gemacht habe, jedoch noch Wissenslücken im Umgang mit verschiedenen neurologischen und psychischen Störungen bestünden.
Die Forscherin Stefanie Fuhrmann brachte eine alternative Sichtweise ein: Autismus könne nicht nur als neurologische Störung verstanden werden, sondern auch als eine Form menschlicher Verhaltensvielfalt.
Zusammenfassend zeigte die Diskussion sowohl das internationale Engagement Katars für das Thema als auch die unterschiedlichen Perspektiven auf den Umgang mit Autismus – zwischen der Förderung von Integration und der Anerkennung von Vielfalt.
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