Die FIFA würdigte die Reformen, die Katar seit dem Erhalt des Austragungsrechts für die FIFA-Weltmeisterschaft im Jahr 2010 in Bezug auf den Schutz der Arbeiterrechte durchgeführt hat
Frankfurt, der 20. September /QNA/ Bei einer vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt veranstalteten Menschenrechtskonferenz sagte Andreas Graf, Leiter der FIFA-Abteilung für Menschenrechte und Antidiskriminierung, dass die Hauptaufgabe darin bestehe, ein langfristiges positives Vermächtnis nach dem Ende der FIFA-Weltmeisterschaft Katar 2022 zu schaffen, und würdigte die vom Staat Katar vorgenommenen Reformen zum Schutz der Arbeiterrechte.
Er wies auch auf die Verfahren der FIFA zum Schutz von am Bau von WM-Projekten beteiligten Arbeitern und von die WM erlebenden Fans und anderen Personen hin, die Katar im Laufe der WM besuchen werden. Diese Verfahren werden in Zusammenarbeit mit dem Hohen Komitee für Projekte und Erbschaft sowie mit Gewerkschaften und unabhängigen Beobachtern durchgeführt, da sich das Sicherheitsprogramm hauptsächlich auf Unternehmen bezieht, die sich mit dem Bau von Infrastrukturen für die FIFA-Weltmeisterschaft Katar 2022 befassen, darunter Stadien und Trainingsplätze, sowie auf Dienstanbieter, die mit der Ausrichtung der Weltmeisterschaft zu tun haben, wie Hotels, Sicherheit und Verkehr.
Der Leiter der FIFA-Abteilung für Menschenrechte und Antidiskriminierung bestätigte, dass solche Initiativen wesentlich dazu beitragen, eine offene und fruchtbare Diskussion über die von den FIFA-Verantwortlichen und ihren Kollegen in Katar unternommenen Schritte zur menschenrechtskonformen Organisation der Weltmeisterschaft zu fördern, und fügte hinzu, dass die Aufmerksamkeit, die Katar im Zusammenhang mit der Organisation des Turniers zuteil wurde, nach der Meinung einer Reihe von Experten und internationalen Organisationen zu positiven Veränderungen geführt hat und ein breiter Konsens darüber besteht, dass die erreichten Fortschritte auch nach dem Turnier beibehalten werden müssen.
Die Konferenz war geprägt von mehreren konstruktiven Debatten, die von zahlreichen Beteiligten geführt wurden, insbesondere von Vertretern des Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe und des Botschafters des Staates Katar in Deutschland, Scheikh Abdullah bin Mohammed bin Saud Al-Thani.
Auf der Konferenz redete auch der Generalsekretär des Hohen Komitees für Projekte und Erbschaft, Hassan Al Dhawadi, via Videoanruf und diskutierte mit Vertretern von Vereinen wie Amnesty International für Menschenrechte in Deutschland, Reportern ohne Grenzen, der Bau- und Holzarbeiter-Organisation, dem DFB-Vizepräsidenten , dem deutschen Nationalspieler Joshua Kimmich, Vertretern von Fußballfans und Sponsoren sowie anderen Beteiligten.
In den letzten Jahren war die FIFA bestrebt, mit ihren Mitgliedsverbänden und der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten, um im Einklang mit der Menschenrechtspolitik der FIFA und den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte die Diskussion, den Meinungsaustausch und die Perspektiven zu Menschenrechten im Sport zu fördern.
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