Katar bekräftigt scharfe Verurteilung iranischer Angriffe auf Länder der Region
Genf, den 08. September /QNA/ Der Staat Katar hat die iranischen Angriffe auf mehrere Länder der Region erneut scharf verurteilt und als „ungerechtfertigt“ bezeichnet. Er warnte davor, dass Versuche, diese Länder in bestehende Konflikte hineinzuziehen, eine weitere Eskalation riskieren und die diplomatischen Bemühungen zur Wiederherstellung der Stabilität untergraben würden.
In der Generaldebatte mit dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte im Rahmen der 63. Tagung des Menschenrechtsrats in Genf forderte die Ständige Vertreterin des Staates Katar beim Büro der Vereinten Nationen in Genf, Dr. Hind Abdulrahman Al Muftah, am Dienstag einen sofortigen Stopp der Militäraktionen und Angriffe.
Ihre Exzellenz betonte die Notwendigkeit, die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten, zur Diplomatie und zum Dialog zurückzukehren und die bereits getroffenen Vereinbarungen einzuhalten.
In der Palästinafrage verurteilte Ihre Exzellenz Al Muftah die Fortsetzung des israelischen Siedlungsbaus, insbesondere den „E1“-Plan, sowie die Angriffe auf Gaza und die Ablehnung des Friedensplans zur Beendigung des Konflikts.
Sie wies die israelischen Pläne zur Vertreibung der Palästinenser aus ihrem Land, die Gewalt der Siedler, die Angriffe auf das UNRWA und die fortgesetzten Angriffe auf den Libanon zurück. Al Muftah forderte, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und einen dauerhaften und gerechten Frieden zu gewährleisten.
In Bezug auf Syrien begrüßte Ihre Exzellenz die neue Phase in Syrien, die den Aufbau einer Zukunft ermöglicht, welche die Rechte der Syrer garantiert, sowie die Integration der Syrischen Demokratischen Kräfte in die militärischen Institutionen des Staates. Sie würdigte die Bemühungen um Übergangsjustiz und die Aufklärung des Schicksals der Vermissten.
Ihre Exzellenz appellierte an die internationale Gemeinschaft, die politische, wirtschaftliche und humanitäre Unterstützung fortzusetzen, alle Sanktionen aufzuheben und eine entschiedene Haltung gegen israelische Angriffe auf syrischem Territorium einzunehmen.
Ihre Exzellenz Al Muftah verurteilte die Verstöße der Rapid Support Forces (RSF) in und um die Stadt El Obeid, insbesondere die Angriffe auf Zivilisten und lebenswichtige Einrichtungen, aufs Schärfste.
Sie forderte, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und das humanitäre Völkerrecht durchzusetzen. Jegliche Einmischung von außen in die inneren Angelegenheiten Sudans, die den Konflikt nur verlängern würde, sei entschieden abzulehnen.
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