Katar beim vierten hochrangigen Treffen zur Globalen Entwicklungsinitiative in New York
New York, den 26. September /QNA/ Der Staat Katar nahm am Samstag am vierten hochrangigen Treffen zur Globalen Entwicklungsinitiative teil, das am Rande der 81. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York stattfand.
Die katarische Delegation wurde von Ihrer Exzellenz Dr. Maryam bint Ali bin Nasser Al Misnad, Staatsministerin für Internationale Zusammenarbeit, geleitet.
In ihrer Rede bekräftigte die Staatsministerin Katars uneingeschränkte Unterstützung für die Bemühungen um eine beschleunigte Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung – insbesondere angesichts der sich häufenden Krisen, mit denen Entwicklungsländer konfrontiert sind: finanzielle Engpässe und Verschuldung, Ernährungsunsicherheit, Klimawandel, digitale und technologische Kluft sowie instabile Energieversorgung.
Ihre Exzellenz betonte, dass inklusive und nachhaltige Entwicklung nicht auf einen bloßen makroökonomischen Indikator reduziert werden könne, sondern vielmehr die Grundlage für Frieden, Stabilität und globalen Wohlstand bilde. „Geleitet von dieser Vision trat Katar der Globalen Entwicklungsinitiative bei, um Entwicklung durch einen dezidiert humanistischen Ansatz in den Mittelpunkt multilateralen Handelns zu stellen, Innovationen anzustoßen und Verpflichtungen in konkrete Ergebnisse umzusetzen“, betonte Ihre Exzellenz.
Die Staatsministerin unterstrich die Notwendigkeit verstärkter internationaler Zusammenarbeit zur Überbrückung der anhaltenden Finanzierungslücke und plädierte für die Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen für Entwicklungsländer, insbesondere für die am wenigsten entwickelten Länder (LDCs). Ihre Exzellenz forderte die Erfüllung der Zusagen im Bereich der öffentlichen Entwicklungshilfe und des Klimaschutzes und plädierte gleichzeitig für eine grundlegende Reform der internationalen Finanzarchitektur, um den Erwartungen der Länder des Globalen Südens besser gerecht zu werden.
Mit Blick auf den technologischen Wandel merkte die Ministerin an, dass Künstliche Intelligenz und digitale Technologien zwar beispiellose Chancen zur Beschleunigung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) böten, aber auch die Gefahr bergen, Ungleichheiten zu verschärfen, wenn kein gleichberechtigter Zugang zu Wissen und Technologietransfer gewährleistet sei. Sie rief die internationale Gemeinschaft daher dringend dazu auf, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu intensivieren und die digitalen Kapazitäten zu stärken, um die technologische Revolution zu einem Motor der Teilhabe für alle zu machen.
Ihre Exzellenz erinnerte daran, dass Katars Nationale Vision 2030 eine Dynamik globaler Erneuerung verkörpere, die von internationaler Solidarität und der Verstärkung strategischer Partnerschaften mit den Vereinten Nationen und Finanzinstitutionen geleitet werde.
Mit Blick auf Dohas Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Doha-Entwicklungsagenda für die am wenigsten entwickelten Länder (LDCs) (2022–2031) wies die Staatsministerin auf die laufenden Vorbereitungen für die Ausrichtung des hochrangigen Halbzeitüberprüfungstreffens vom 25. bis 27. März hin.
Abschließend bekräftigte Ihre Exzellenz Katars Engagement für die Zusammenarbeit mit allen Mitgliedstaaten, um globale Herausforderungen zu bewältigen und eine gerechtere, inklusive und nachhaltige Zukunft zu gestalten.
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